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Speichertipp: RAM optimieren mit Pagefile in Windows Wie nutzt man die Auslagerungsdatei in Windows 11?

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Die Auslagerungsdatei Pagefile.sys stellt in Windows eine wichtige Komponente zur Speicherverwaltung dar. In diesem Beitrag zeigen wir einige Hintergründe, die Anwender verstehen sollten.

Mit Hilfe der Windows-Auslagerungsdatei können Admins den Arbeitsspeicher verwalten und damit die Systemleistung optimieren.(Bild:  ©A’s Images via Canva.com)
Mit Hilfe der Windows-Auslagerungsdatei können Admins den Arbeitsspeicher verwalten und damit die Systemleistung optimieren.
(Bild: ©A’s Images via Canva.com)

Die Auslagerungsdatei, auch als Pagefile.sys bekannt, stellt in Windows eine essenzielle Komponente des virtuellen Speichermanagements dar. Die Datei befindet sich standardmäßig auf der Systemfestplatte und dient als Erweiterung des physischen Arbeitsspeichers (RAM). Wenn der verfügbare RAM für die laufenden Anwendungen und Prozesse nicht ausreicht, lagert Windows weniger häufig genutzte Daten temporär in die Auslagerungsdatei aus, um den Arbeitsspeicher zu entlasten. Dadurch können größere Anwendungen und mehrere Programme gleichzeitig ausgeführt werden, ohne dass die Systemleistung erheblich beeinträchtigt wird.

Die Größe der Auslagerungsdatei wird entweder automatisch von Windows verwaltet oder kann vom Benutzer manuell konfiguriert werden, je nach spezifischen Anforderungen und verfügbaren Systemressourcen. Eine optimal konfigurierte Auslagerungsdatei trägt dazu bei, die Stabilität und Effizienz des Systems zu gewährleisten.

Einstellungen der Auslagerungsdatei steuern

Über „sysdm.cpl“ sind die Optionen der Einlagerungsdatei auf der Registerkarte „Erweitert“ über die Schaltfläche „Einstellungen“ bei „Leistung“ zu finden. Nach einem Wechsel auf „Erweitert“ und dann auf „Ändern“ bei „Virtueller Arbeitsspeicher“ lassen sich die Einstellungen ändern. Standardmäßig verwaltet Windows selbst die Einstellungen. Erfahrene Admins können an dieser Stelle die Größe der Auslagerungsdatei steuern.

Bei der Konfiguration der Auslagerungsdatei in Windows 10 und Windows 11 kann es sinnvoll sein, sowohl die Anfangsgröße als auch die maximale Größe sorgfältig zu wählen, um eine optimale Systemleistung zu gewährleisten. Als Faustregel gilt, dass die Anfangsgröße der Auslagerungsdatei dem 1,5-Fachen des installierten Arbeitsspeichers (RAM) entsprechen sollte. Beispielsweise sollten bei 8 GB RAM etwa 12 GB (12,288 MB) als Anfangsgröße festgelegt werden. Für die maximale Größe empfiehlt es sich, das Dreifache des installierten RAM zu wählen, also etwa 24 GB (24,576 MB) bei einem System mit 8 GB RAM. Diese Einstellungen stellen sicher, dass ausreichend virtueller Speicher verfügbar ist, ohne dass das System unnötig belastet wird.

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