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Rainer Graefen im Gespräch mit Michael Flügge, Computacenter, und Dieter Schmitt, Netapp

Wie Unternehmen von Partnerschaften der Storage-Hersteller profitieren

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Der Systemhauspartner arbeitete schon seit einiger Zeit daran, in einer heterogenen IT-Landschaft Server und Storage auf der Hardware-Ebene schnell und sicher zur Zusammenarbeit zu bewegen. Das ist die wichtige Voraussetzung, darauf ein Systemmanagement setzen zu können, mit dem die Provisionierung und Virtualisierung bis hin zu einer Automatisierung möglich wird. „Wir haben im Laufe der letzten Jahre einen Datacenter-Stack entwickelt, der genau diese Leistung für Unternehmen erbringt“, erklärt Flügge stolz. Und ergänzt: „So etwas funktioniert allerdings reibungsloser, wenn man einen erstklassigen und zuverlässigen Hardware-Lieferanten hat, der technologisch immer Up to date ist und uns frühzeitig mit Informationen versorgt, wie es im Rechenzentrum weiter geht.“

Beständiges Vertrauen

Die Entwicklung eines Datacenter-Stacks kann und darf keine Einbahnstraße sein. Der Hardware-Hersteller muss rechtzeitig die Informationen liefern, wie sich Schnittstellen entwickeln und umgekehrt gilt dies genauso für die diversen Software-Treiber, welche die Daten vom Speicher zum Anwendungsprogramm und auch wieder zurück bringen müssen. Das verlangt Abstimmung und ständiges Feintuning.

Umgekehrt heißt das jedoch auch, dass die Unternehmensorganisationen von Netapp und Computacenter am gleichen Strang ziehen müssen. Schmitt: „Glücklicherweise haben beide Unternehmen eine ähnliche Firmenphilosophie. Das heißt, wir setzen auf zufriedene Mitarbeiter. Das gilt für die Management-Ebene genauso wie für das Projektmanagement und die Techniker vor Ort. Unsere stabilen Strukturen befördern unser Knowhow.“ Das sollte man aber nicht technokratisch verstehen wie Flügge anmerkt. „In einer Partnerschaft, wie wir sie mit Netapp praktizieren, geht es, neben allen vorgegebenen Prozessabläufen und Regelwerken, die eine solide Vorgehensweise im Projekt sicherstellen, um Vertrauen.“

Flexpod ist die Antwort auf die Komplexität in den Rechenzentren

Ein sichtbares Zeugnis für die enge Zusammenarbeit ist sicherlich Flexpod, Netapps und Ciscos Antwort auf die zunehmende Komplexität im Rechenzentrum. Computacenter war schon im Vorfeld bei der Definitionsphase mit im Boot. Das Gemeinschaftswerk Flexpod zielt auf den Windows- und Linux-Markt mit seinen vielfältigen Anwendungen. Viele dieser Standardanwendungen sind auf der zertifizierten Architektur bestehend aus Netapp-Storage und Cisco UCS und Nexus Switchen sofort lauffähig.

Computacenter hat diese strengen Vorgaben in der selbst entwickelten BloCC-Architektur ein wenig gelockert. Das Systemhaus hat sich Freiheitsgrade bei der Computing-Komponente verschafft und ist in der Lage alternative x86-Server von Markenherstellern einzusetzen und auch dafür den uneingeschränkten Support der kompletten Hard- und Software zu garantieren.

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