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Für den Systemhauspartner sicherlich eine sehr gute Ausgangsbasis, um auch Projekte in heterogenen Umgebungen anzugehen. Die diversen zertifizierten Pakete sind durchgetestet und es gibt Supportprozesse, die eine Hochverfügbarkeit sicherstellen. Für das Anwenderunternehmen ist sichergestellt, dass es eine lauffähige Plattform erwirbt und so dem Aufwand und nicht zuletzt dem Risiko entgeht, eine gleichwertige, aber heterogene Konfiguration lauffähig zu bekommen. „Dank der schlüsselfertigen Lösung sind wir so mit den Unternehmen schneller in Gesprächen wie die inhärenten Vorteile des Systemblocks auch für andere Geschäftsprozesse nutzbar gemacht werden können“, erläutert Flügge.
Herausforderung Cloud
Eine gewisse Herausforderung im komplexen Rechenzentrumsumfeld stellt sicherlich die Erweiterung des Rechenzentrums in die Cloud dar. „Die Firmen denken viel über die Cloud und alternative Beschaffungswege von Services nach“, räumt Schmitt ein. Aber genau weiß das im Augenblick keiner, ob sich dieser Trend verfestigt. Netapp ist jedenfalls mit zahlreichen Partnern und auf diversen Ebenen aktiv, trotz genereller Ungewissheiten.
Mit Microsoft arbeitet man sowieso eng zusammen und verfolgt gespannt wie Office365 an Momentum gewinnt. Die Freudenberg-IT wird beim SAP-Hosting und -Outsourcing mit Speichersystemen unterstützt.
Soviel ist trotz mangelnder Eindeutigkeit des Cloud-Trend klar: „Da entwickeln sich viele neue Geschäftsmodelle, die es selbst beim Outsourcing-Hype zu Beginn des Jahrtausends noch nicht gab und die wir als Netapp befördern wollen,“ erklärt Schmitt. Ähnlich geht Computacenter vor. Man rast nicht mit Vollgas auf die „Wolke“ zu, sondern bietet kontrolliert im Rechenzentrum des Unternehmens verschiedene Managed-Service-Produkte an. Dass diese auf Flexpod-Systemblöcken mit Netapp-Storage als Standard-Plattform basieren, freut Schmitt besonders. Und die Ausweitung dieses Service zeigt einmal mehr, dass beide Konzepte bei den Hosting-Kunden auf Gegenliebe stoßen.
Netapp und Computacenter sind im Laufe ihrer zehnjährigen Partnerschaft zu Teamplayern geworden. Dass sich hier zwei Unternehmen gefunden haben, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sich Gegensätze anziehen. Man ergänzt sich in der spezifischen Expertise, baut auf die Stärken des anderen und weiß dessen Schwächen abzumildern – zum Nutzen der Anwenderunternehmen.
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