Rainer Graefen im Gespräch mit Michael Flügge, Computacenter, und Dieter Schmitt, Netapp

Wie Unternehmen von Partnerschaften der Storage-Hersteller profitieren

| Autor / Redakteur: Rainer Graefen / Nico Litzel

Michael Flügge, Solution Director Datacenter bei Computacenter
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Michael Flügge, Solution Director Datacenter bei Computacenter (Foto: Computacenter)

Die umfassende Digitalisierung in den Unternehmen erscheint als Ursache für die beständige Erweiterung und Erneuerung von immer umfangreicheren Speichersystemen. Michael Flügge, Computacenter, und Dieter Schmitt, Netapp, sprechen über die Herausforderungen in diesem Marktsegment der IT.

Für Speichersystemhersteller wie Netapp oder IT-Dienstleister wie Computacenter, die Datacenter von großen Kunden betreuen, müsste der beständige Speicherhunger der Unternehmen eigentlich wie ein Schlaraffenland erscheinen. Primäre Speichersysteme mit unternehmenskritischen Datenbanken sind von zig Gigabyte auf zig Terabyte gewachsen und auf den sekundären Speichern lagern Petabytes an Daten, die auf einen zweiten Frühling durch Big-Data-Analysen warten. Also ist nichts schöner als der Speichermarkt.

„Wir verkaufen sicherlich viele Speichersysteme, weil der Bedarf beständig steigt“, sagt Dieter Schmitt. „Im Datacenter-Geschäft ist Storage jedoch ,nur‘ eine wichtige Komponente einer Lösung. Für den Unternehmenskunden steht SAP im Vordergrund, seine ERP- und CRM-Anwendungen, seine File- und Printservices – der Speicher hat zu funktionieren. Zu Beginn eines Projektes ist Storage sicher ein Türöffner, aber es ist immer nur ein Teil dessen, was der Kunde braucht.“ Und Michael Flügge ergänzt: „Und Computacenter kann beides zusammenbringen. Wir kennen die Bedürfnisse, Geschäftsprozesse und Ziele des Kunden und wir verstehen, wie die Netapp-Speichersysteme funktionieren.“

Eine gewachsene Partnerschaft als Pluspunkt für die Kunden

Dass sich die beiden Unternehmen heute so gut ergänzen, das war vor zehn Jahren nicht erkennbar. So lange ist man inzwischen gemeinsam auf dem deutschen Markt unterwegs. In den Anfängen kaufte Computacenter bei Netapp ein und Netapp unterstützte den Vertriebspartner bei der Implementierung der Filer, Netapps NAS-Systemen, mit denen viele Kunden ihre ersten Storage-Erfahrungen mit Netzwerkspeichern sammelten. Irgendwann vor zwei, drei Jahren war dann Computacenter der umsatzstärkste Partner.

„Wir hätten jetzt auf dem Level weitermachen können“ sagt Schmitt, „aber beiden Firmen war klar, dass die Komplexität im Datacenter-Geschäft größer wird und dass nur mit gemeinsamen Anstrengungen Antworten auf Hype-Themen wie Cloud und Big Data gefunden werden mussten.“ Diese identische strategische Sicht auf den schwierigen deutschen IT-Markt war die Geburtsstunde einer Kooperation, die mit Partnerschaft eigentlich unzureichend beschrieben ist.

Workshop: Offene Systemblöcke von Computacenter
Ergänzendes zum Thema
 
Im IT-Universum dreht sich alles um die Daten

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