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ETR-Umfrage zeigt dringenden Kompetenzbedarf auf Wissenslücken bremsen die Nutzung von GenAI mit unstrukturierten Daten

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie von Enterprise Technology Research (ETR) im Auftrag des Datenspezialisten Qlik zeigt, dass Führungskräfte zwar das effizienzsteigernde Potenzial unstrukturierter Daten erkennen, aber Wissenslücken bei deren Nutzung ausbremsen.

Unstrukturierte Daten bieten in Verbindung mit GenAI hohes Potenzial für Effizienzsteigerungen. Laut einer Studie von Qlik und ETR fällt Unternehmen der Einsatz entsprechender Tools aber schwer. (Bild:  Brian Penny /  Pixabay)
Unstrukturierte Daten bieten in Verbindung mit GenAI hohes Potenzial für Effizienzsteigerungen. Laut einer Studie von Qlik und ETR fällt Unternehmen der Einsatz entsprechender Tools aber schwer.
(Bild: Brian Penny / Pixabay)

Die „Unstructured Data and GenAI Survey“ wurde im April durchgeführt. Insgesamt befragte ETR branchenübergreifend 200 Entscheidungsträger im Bereich Unternehmenstechnologie. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen das große Potenzial unstrukturierter Daten nur schwer nutzen können, obwohl sie sich der möglichen Vorteile bewusst sind. Laut der Studie sind dafür vor allem fehlendes Know-how und unzureichende Werkzeuge verantwortlich. Nur wenige Unternehmen geben mehr als ein Viertel ihres KI-Budgets für Initiativen im Bereich unstrukturierter Daten aus.

„Unsere Umfrage zeigt, dass fast 70 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass ihr Unternehmen nicht gut gerüstet ist, um zu verstehen, wie generative KI für ihre unstrukturierten Daten genutzt werden kann“, erklärt Brendan Grady, General Manager der Analytics Business Unit von Qlik. Unternehmen würden nach Lösungen für die Einführung generativer KI suchen, die keine Überarbeitung bestehender Fähigkeiten und Technologien erforderten. „Die Chance besteht darin, Wege zu finden, um KI nahtlos in bestehende Analyseumgebungen zu integrieren, damit Unternehmen die richtigen Antworten aus unstrukturierten Daten extrahieren und aussagekräftige Geschäftsergebnisse erzielen können“, so Grady.

Großes Interesse, geringe Investitionen

Die größten Sorgen der Führungskräfte drehen sich vor allem um Datenschutz (59 Prozent) und Compliance (47 Prozent). Hinsichtlich der Lösungsanbieter wird vor allem auf Systemintegration (55 Prozent), Kosten (50 Prozent) und Governance-Funktionen (49 Prozent) geachtet. Von der Nutzung unstrukturierter Daten werden meist moderate finanzielle Vorteile erwartet: Knapp die Hälfte der Befragten (45 Prozent) erhofft sich eine Umsatz- oder Gewinnsteigerung von 10 bis 20 Prozent.

Die Studie zeigt auch, dass grundsätzlich ein großes Interesse an generativer KI vorherrscht, aber signifikante Investitionen ausbleiben. So gaben zwei von drei Teilnehmern an, in GenAI-Tools für die Nutzung unstrukturierter Daten investieren zu wollen. Aber nur 22 Prozent der Teilnehmer führen dies auch in signifikanter Art und Weise durch. Nur 16 Prozent haben bereits ein Tool erworben, um Erkenntnisse aus unstrukturierten Daten zu gewinnen.

„Während der Appetit auf die Nutzung unstrukturierter Daten groß ist, stellt der Mangel an spezialisierten Fähigkeiten und geeigneten Werkzeugen ein erhebliches Hindernis dar. Um die Möglichkeiten von GenAI voll auszuschöpfen, müssen Unternehmen in die Schließung dieser Lücke investieren und fortschrittliche KI-Funktionen nahtlos in ihre bestehenden Analyseframeworks integrieren“, fasst Erik Bradley, Chief Strategist und Director of Research von ETR die Ergebnisse zusammen.

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