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Netzwerkkonvergenz im Rechenzentrum

10-Gigabit-Ethernet führt iSCSI und Fibre Channel zusammen

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Kombination von 10-Gigabit-Ethernet und DCB

Kombiniert miteinander erlauben 10-Gigabit-Ethernet und DCB den Aufbau einer vereinheitlichten Netzwerkinfrastruktur, die Unternehmen vielfältige Optionen eröffnet: Sie können iSCSI, FCoE oder beides verwenden. FCoE bedeutet zusätzliche Investitionen, während man bei iSCSI die Verfügbarkeit kostengünstiger 10-Gigabit-Ethernet abwarten kann.

Entscheiden sich Anwender für FCoE als Brücke zu vorhandenen Fibre Channel SANs, können sie im Laufe der Zeit die Vorteile der technischen Weiterentwicklung bei FCoE nutzen. Bei der ersten Generation der FCoE-Lösungen liegt der Schwerpunkt auf der I/O-Konvergenz auf dem Server; zum Einsatz kommen dabei vorwiegend Ethernet-Switches. In der zweiten Phase werden große FCoE-Netze durch DCB-fähige Switches unterstützt, die mit vergleichbaren Funktionen wie Fibre-Channel-Switches aufwarten können. In der dritten Phase ist mit der Verfügbarkeit von nativen FCoE-Systemen zum Anschluss an FCoE-Netze zu rechnen. Hier werden dann die FCoE-Services in einem DCB-Netz laufen.

Netzwerkkonvergenz ermöglicht Speicherkonsolidierung

Die Netzwerkkonvergenz ermöglicht Unternehmen die Speicherkonsolidierung, sorgt für mehr Effizienz und führt letztlich zu Kosteneinsparungen. Mehrere Netze können dieselbe 10-Gigabit-Ethernet-Verbindung verwenden und dadurch reduziert sich die Zahl der Server-Adapter. Weiterhin sinkt durch die Kombination von SAN und LAN im gleichen Netzwerk auch in diesem Fall die Zahl der Adapter, Kabelverbindungen und Switches. Der SAN-Traffic erfolgt entweder über iSCSI oder FCoE.

Die zusätzlich verfügbare Bandbreite einer vereinheitlichten 10-Gigabit-Ethernet-Fabric entschärft gleichzeitig die I/O-Probleme, die sich bei der Virtualisierung von Servern und SANs ergeben. Es ist davon auszugehen, dass Netzwerke mit 10-Gigabit-Ethernet und DCB mit zwei 10-Gigabit-Ethernet-Adaptern Bandbreiten bis zu 20 Gigabit pro Sekunde unterstützen können.

Weiter mit: Flexible Migration zu einem Unified Network Storage

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