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Höhere Spurdichten
Die Tatsache, dass beim Datenmodul der Magnetplattenspeicher IBM 3340 immer der gleiche Zugriffskamm schrieb und las, ermöglichte höhere Spurdichten bei gleichzeitig gesteigerter Zuverlässigkeit. Die Konstruktion insgesamt führte zu kürzeren Suchzeiten und etwas höherer Übertragungsleistung gegenüber der IBM 3330. Mit den neuen Magnetbandeinheiten IBM 3420, Modelle 3, 5 und 7, die in 9-Spur-Technik mit einer Aufzeichnungsdichte von 1.600 Bytes pro Zoll arbeiteten, konnte eine Datenrate – je nach Modell – von 120, 200 und 320 Kilobytes pro Sekunde erzielt werden. Diese Modelle wurden 1970 eingeführt.
Die neuen Magnetbandeinheiten IBM 3420, Modelle 4, 6 und 8, die 1973 auf dem Markt eingeführt wurden, steigerten mit dem Verfahren der „gruppencodierten Aufzeichnung“ (Group Coded Recording) die Aufzeichnungsdichte von 1.600 auf 6.250 Bytes per Zoll und die maximale Übertragungsrate wurde – je nach Modell – auf 470, 780 und 1.250 Kilobytes pro Sekunde gesteigert. Gleichzeitig erhöhte sich die Zuverlässigkeit um den Faktor 7 (im Vergleich zu den Modellen 3, 5, und 7).
Die Pultform erleichtert den Rollenwechsel
Um die Bedienung zu erleichtern, kündigte IBM 1971 parallel zum 3420-Magnetbandsystem das IBM-3410-Magnetbandsystem an, das von der Bauhöhe her Pultform hatte und erstmals erlaubte, die Rollenbänder horizontal von oben einzulegen. Die Kapazitäten und die Technologie waren mit der 3420 vergleichbar, allerdings war die Schreib-/Lesegeschwindigkeit wesentlich niedriger. Die 3410 wurde deshalb – neben dem 3420 Magnetbandhochleistungssystem – als kostengünstige Alternative für Benutzer der IBM System/370 und IBM System/360 angeboten.
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