Auszug aus dem IBM Storage System Kompendium

2006 bis 2010 – die Epoche der Server-basierenden Speichersysteme und der Speichervirtualisierung, Teil 1

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3,4 Millionen I/Os pro Sekunde

Die DS8000 ist das derzeit leistungsfähigste Plattensystem auf dem Markt. Mit 3,4 Millionen I/Os pro Sekunde ist sie unschlagbar im Vergleich zu anderen Plattensystemen. IBM trat mit dem Speichersystem DS8000 aber nicht an, um irgendwelche Spitzenpositionen auf irgenwelchen Ranglisten zu erzielen, sondern um mit weniger, leistungsfähiger Hardware die Datenspeicherung günstiger zu gestalten. Es geht um die Wirtschaftlichkeit und Spitzentechnologie hilft dabei, die Total Cost of Ownership (TCO) günstiger zu gestalten.

TCO setzen sich aus Hardware-Anschaffungskosten und Betriebskosten zusammen. Mit dem Einsatz von DS8000 wird beides reduziert. DS8000 führt zu geringeren Anschaffungskosten und wesentlich günstigeren SAN-Infrastrukturkosten, weil weniger Komponenten benötigt werden.

Bildergalerie

Gleichzeitig reduziert sich der Management- und Tuning-Aufwand, weil die Hardware leistungsfähiger ist und weniger überwacht und optimiert werden muss. Durch Architekturprinzipien wie ein Stripe-all-Design und selbstlernende und sich an veränderte Workloads automatisch anpassende Caching-Algorithmen erreicht die DS8000, dass die Hardware optimal genutzt wird.

Nahezu lineare Skalierbarkeit

Die Tabelle in der Bildergalerie gibt einen Überblick über die Skalierbarkeit des Speichersystems DS8000. Die Systeme wurden im Hinblick auf nahezu lineare Skalierbarkeit konzipiert. Den Einstieg in die DS8000-Welt bietet das Zwei-Wege-System DS8100, das bis 116 Terabyte auf Basis von 300-Gigabyte-Laufwerken skaliert. Steigen die Kapazitätsanforderungen, erhöhen sich bei dem System alle zur Leistungssteigerung erforderlichen Komponenten wie Anzahl der Prozessoren, Cache, FC/FICON-Adapter und Disk-Adapter.

Das gilt auch für die zukünftig geplanten Erweiterungen. Steigen die Kapazitätsanforderungen über 192 Gigabyte hinaus, sind zukünftig 8-Wege- und 12-Wege-Systeme bis hin zum 32-Wege-System ohne Architekturänderung machbar. Bei einer nahezu verdreifachten Kapazität von über 500 Terabyte skaliert das System nahezu linear mit, da dann auch alle wesentlichen Komponenten zur Leistungserbringung wie Cache, Prozessoren, FC/FICON-Adapter und Disk-Adapter beim Upgrade vom 4-Wege- auf das 12-Wege-System verdreifacht werden. Die zukünftigen Systeme sind Bestandteil einer lang angelegten Roadmap. Die 8-Wege- und 12-Wege-Systeme werden realisiert werden, sobald sich der Bedarf nach dieser extrem hohen Leistungsfähigkeit auf dem Markt abzeichnet.

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