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Ryzen Pro und ZFS als Grundlage All-Flash-NAS von QNAP für Virtualisierung und Datenbankbetrieb

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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QNAP hat mit dem TS-h1077AFU ein kompaktes All-Flash-NAS vorgestellt. Es fasst zehn SATA-SSDs in einem 1U-Gehäuse – für Umgebungen, die hohen Durchsatz bei begrenztem Rack-Platz benötigen, etwa für Virtualisierung, Datenbankbetrieb oder hochauflösende Medien-Workflows.

Das QNAP TS-h1077AFU ist ein 10-Bay-All-Flash-NAS mit AMD Ryzen Pro und ZFS im 1U-Format.(Bild:  QNAP)
Das QNAP TS-h1077AFU ist ein 10-Bay-All-Flash-NAS mit AMD Ryzen Pro und ZFS im 1U-Format.
(Bild: QNAP)

Das TS-h1077AFU basiert auf einem AMD-Ryzen-Pro-Prozessor der 7000er-Serie, einer 8-Core/16-Thread-CPU mit integrierter AMD-Radeon-Grafik. Als Betriebssystem kommt QNAPs ZFS-basiertes QuTS hero zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist als ECC-DDR5 ausgelegt und unterstützt nach Angaben des Herstellers bis zu 192 GB – ein Ausbau, der vor allem für Virtualisierungsumgebungen und Multi-Thread-Workloads gedacht sei.

ZFS bringt bei diesem Modell native Funktionen wie Deduplizierung, Kompression und Selbstheilungsmechanismen mit. Ergänzt wird dies durch QNAPs proprietäre QSAL-Technologie, die laut Hersteller die Haltbarkeit der eingesetzten SSDs verlängern und gleichzeitige Ausfälle mehrerer Laufwerke reduzieren soll.

Netzwerk und Hochverfügbarkeit

Netzwerkseitig verfügt das Gerät über zwei 10-GbE- sowie zwei 2,5-GbE-Ports. Über zwei PCIe-Gen-4-x8-Steckplätze lässt sich das System optional auf 25-GbE-Konnektivität erweitern. Für geschäftskritische Workloads unterstützt das TS-h1077AFU zudem einen Dual-NAS-Failover-Cluster, um unterbrechungsfreie Kerndienste bereitstellen zu können.

Redundante Netzteile und eine auf Dauerbetrieb ausgelegte Kühlung sollen die geforderte Betriebsstabilität für geschäftskritische Prozesse gewährleisten.

Skalierung und Cloud-Anbindung

Der Speicher lässt sich über QNAP-JBoDs bis in den Petabyte-Bereich erweitern. Für Cloud-Backups steht der Dienst myQNAPcloud One bereit, der sowohl Datei- als auch Objektdaten unterstützt und laut QNAP unveränderliche Datenhaltung ermöglicht. Datentransfers zwischen dem NAS und dem Cloud-Dienst seien kostenlos.

QNAP gibt die Produktverfügbarkeit bis mindestens 2030 an – ein Aspekt, der bei langfristigen Bereitstellungen, Projekten und Roll-outs an mehreren Standorten relevant sein dürfte.

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