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Drei neue Lösungen Arcitecta will Datenmanagement optimieren

Von Michael Matzer 4 min Lesedauer

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Der australische Datenmanagement-Spezialist Arctitecta hat drei neue Lösungen vorgestellt und vertreibt sie zusammen mit Storage von Dell Technologies: Mediaflux Multi-Site, Mediaflux Edge und Mediaflux Burst. Sie sollen Daten-Workflow optimieren und die Kollaboration unter geografisch verteilten Teams fördern.

Mit seinen neuen Lösungen will Arctitecta das Datenmanagement beschleunigen – was aus Unternehmenssicht angesichts der anhaltenden Datenflut absolut notwendig ist.(Bild:  ©putilich, Getty Images via Canva.com)
Mit seinen neuen Lösungen will Arctitecta das Datenmanagement beschleunigen – was aus Unternehmenssicht angesichts der anhaltenden Datenflut absolut notwendig ist.
(Bild: ©putilich, Getty Images via Canva.com)

Arcitecta Mediaflux ist die Software-Architektur, die auf der vorhandenen Infrastruktur von Arcitecta aufsetzt. Mediaflux Multi-Site, die erste der drei neuen Lösungen, stellt allen Dateien eines Kunden einen gemeinsamen Global Namespace zur Verfügung. Dies soll die Datenverwaltung beschleunigen, den globalen Zugriff auf verteilte Daten erleichtern, die Zusammenarbeit ermöglichen und den erfolgreichen Abschluss von Projekten fördern.

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Multi-Site versetzt laut Arctitecta geografisch verstreut arbeitende Organisationen und deren Teams in die Lage, die Hürden zu nehmen, die dem Zugriff auf geteilte Daten und Ressourcen in „Echtzeit“ entgegenstehen. Solche Organisationen setzen häufig das Prinzip „Follow the Sun“ um und benötigen entsprechende Kommunikations-Pipelines, in denen Daten effizient über Netzwerke hinweg und transparent bei ihren Bestimmungsorten ankommen, gleichgültig, wo das Fachwissen, die Mitarbeiter oder die Rechenkapazitäten angesiedelt sind.

Mediaflux Multi-Site erlaubt es Kunden, zwischen Optionen zu wählen, je nachdem wie ihre Anforderungen hinsichtlich ihres Workflows aussehen und wie groß die Entfernungen zwischen ihren Standorten sind, um die optimalen Datenbewegungen zu erzielen: erstens ein Globales File System (GFS), das die Möglichkeiten eines globalen Namespaces auszunutzen weiß, oder zweitens ein föderiertes File System (FFS), das mehrere unabhängig synchronisierte Namespaces für Datenmengen nutzt, die durch größere Distanzen – etwa durch Ozeane – voneinander getrennt sind. FFS nutzt vor allem kreativen Organisationen wie etwa den Produzenten visueller Effekte (VFX), bei denen verschiedene Teams zwischen New York City und Tokio oder zwischen L.A. und Großbritannien zusammenarbeiten.

Mediaflux Edge

Mediaflux Edge soll Daten auf dem ganzen Globus konsolidieren, zentralisieren und optimieren. Dadurch reduziere es die Notwendigkeit für Datenübertragungen drastisch, erleichtere den Traffic in Netzwerken und erfülle die engen Latenzanforderungen von Applikationen. Indem es ein Nabe-und-Speichen-Modell für das Puffern von Daten am Netzwerkrand nutzt, steigert diese Lösung laut Hersteller die Anwendungsleistung und beseitigt unnötige Ende-zu-Ende-Datenübertragungen, indem es häufig benötigten Inhalt nahe bei den Nutzern hält, nämlich am Netzwerkrand, wo sich die einzelnen Nutzer und ihre Endgeräte befinden.

Mediaflux Edge schützt Daten, indem es stets eine Kopie einer Datei in einem zentralen Repository bereithält, um auf diese Weise eine vollständige Wiederherstellungsfähigkeit bereitzustellen, sollte doch einmal eine Bedrohung oder ein ungeplantes Ereignis am Netzwerkrand auftreten. Die Lösung erlaubt es Organisationen zudem, die Kosteneffizienz einer zentralisierten Datendrehscheibe auszunutzen. Gleichzeitig versetzt sie Nutzer am Edge in die Lage, Anwendungen mit voller Netzwerkgeschwindigkeit zu verwenden, ohne diese mithilfe mehrerer Rechenzentren übermäßig zu provisionieren.

Mediaflux Burst

Mediaflux Burst ist eine hybride Lösung für das datenintensive Burst-Computing. Sie soll es Unternehmen erlauben, die höchste Nachfrage nach Daten kosteneffizient zu erfüllen und so überflüssige Investitionen auf nicht ausgelastete Rechenressourcen zu verschwenden. Zeiträume höchster Nachfrage nach Rechenleistung könnten sich sehr von den Anforderungen des alltäglichen Betriebs unterscheiden.

Mediaflux Burst soll es Unternehmen erlauben, ihren Zugang zu Rechenleistungskapazität in der Cloud oder anderen Standorten zu erweitern, die zusätzlichen Kapazitäten bereitstellen können, sobald sie ihre aktuellen Rechenkapazitäten im eigenen Haus überschreiten. Traditionell sind Rechenleistung und Datenspeicher eng miteinander gekoppelt gewesen, denn Aufgaben wurden im Hinblick auf Effizienz speichernah ausgeführt.

Mediaflux Burst bricht dieses Paradigma auf, indem es die jeweilige Rechenleistung von dem Standort der genutzten Daten entkoppelt. Das erlaubt es, die Daten dort zu speichern, wo entweder Kosten oder Security oder beides optimal vorliegen, wohingegen die Datenverarbeitungsaufgaben im Hinblick auf Leistung oder Skalierbarkeit optimiert sind.

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Die Mission

„Das Ziel Arcitectas besteht darin, Daten-Management auf eine neue Ebene der Leistung zu führen“, erläutert Jason Lohrey, CEO und Gründer von Arcitecta. „So geben wir unseren Kunden die Mittel, um die Besten auf ihrem jeweiligen Gebiet zu werden, sei es die Produktion innovativer visueller Effekte, die Entdeckung neuer lebensrettender Therapien, die Entdeckung von Einblicken aus Satelliten-, Sensor- oder IoT-Daten. Dabei sind diese Organisationen von der Bürde lästiger Datenmanagementaufgaben befreit.“

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„Wir erweitern unser Ökosystem an entsprechenden Lösungen wie ein Zusammensetzspiel und stellen dabei sicher, dass die Daten zur richtigen Zeit an den richtigen Ort bewegt werden, damit sie ihren Nutzen für die Nutzer optimal liefern können.“

Verfügbarkeit

Die neuen Mediaflux-Lösungen Multi-Site, Mediaflux Edge und Mediaflux Burst sind sofort verfügbar und lassen sich von Arcitecta, von Dell oder einem Dell-Reseller erwerben. Dell bringt seinerseits PowerScale and ECS/ObjectScale in das Produktbündel ein.

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