Anbieter zum Thema
Wegen der Bedeutung der Infrastruktur und der Anwendung im oberen Midrange-Bereich schieden kleinere Hersteller aus. Über einen persönlichen Kontakt erhielten Dirk Estenfeld und Gerrit Haas den Tipp, sich die Intelligent Storage Elements (ISEs) von X-IO anzuschauen.
Die ISE- Architektur von X-IO, entwickelt in einem ehemaligen Geschäftsbereich von Seagate, bietet einen Speicher mit langer Laufzeit und von hoher Verlässlichkeit, der ohne Leistungseinbußen die volle Speicherkapazität auslasten kann. Innerhalb weniger Tage erhielt Black Point Arts eine Webdemonstration und eine Teststellung.
Gerrit Haas musste sich erst an den Gedanken gewöhnen, auf ein Speicher-Array zu vertrauen, das man weder öffnen noch selbst erweitern kann. „Aber die ISE-Boxen sind extrem schnell. Sie überzeugen durch die Plug&Play-artige Integrationsfähigkeit, die Wartungslosigkeit und die lange Garantiedauer. Die Performance-Tests waren sehr beeindruckend, daher fiel die Entscheidung für X-IO am Ende leicht“.
Unterbrechungsfreie Lösung
Im Oktober 2013 nahm Black Point Arts das neue System in den produktiven Betrieb. Unterhalb des SVC von IBM betreibt Black Point Arts nun einen Active/Active Cluster – auf der einen Seite mit den bereits vorhandenen zwei Arrays IBM V7000 auf der anderen Seite mit zwei ISE 730 von X-IO.
Auch im unwahrscheinlichen Fall, dass eine ISE oder ein IBM-Array ausfällt, haben alle ISP-Kunden weiter unterbrechungsfrei Zugriff auf ihre Server-Instanzen. Die Implementierung verlief schnell, transparent und ohne Ausfallzeiten.
Ein Mitarbeiter von X-IO konfigurierte die IP-Adresse und sorgte für die Kommunikation zwischen SVC und den ISE 730. Die Aufgabe für den Administrator bestand im Anschluss lediglich darin, die LUNs nach den internen Kriterien bereitzustellen.
Allerorten gute Reaktionen
Jede Head Unit verfügt nun über 27 TByte Bruttokapazität, darin enthalten sind zwei TByte Flash-Kapazität zur Beschleunigung. Die produktive Kapazität unter RAID 5 liegt bei 15,3 TByte. Das System hat minimale Latenzen zwischen 0,5 bis 10 Millisekunden. Zu Stoßzeiten laufen 110.000 IOPS über die SVC-Heads, davon rund 70 Prozent über die X-IO Hardware.
Gerrit Haas zieht Bilanz: „Obwohl wir ständig mehr Kunden und Anwender bedienen, können wir im neuen Setup weiterhin die sehr schnellen Antwortzeiten liefern, für die uns unsere Kunden lieben. Es gab seit der Einführung keine einzige Rückmeldung, dass das System auch nur gestockt hätte.“ Anfassen musste er die ISE 730 seit der Installation nicht: ISE erfordert als einzige Architektur ihrer Art keinerlei Service im Verlauf der gesamten Lebensdauer.
(ID:42769884)