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Seagate Exos Corvault 4U106 Blockspeichersystem mit bis zu 2,5 PB

Von Matthias Breusch 1 min Lesedauer

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Der kalifornische Festplattenhersteller Seagate hat sein umfassend ausgestattetes Blockspeichersystem Exos Corvault erneut aufgewertet. Statt 2 Petabyte sind aufgrund der Verdichtung mittels HAMR-Technologie bei Maximalbelegung nun 2,5 PB möglich. Hinzu soll die spürbare Entlastung der Wartungsbudgets dank der permanenten Selbstreparatur kommen.

Das Seagate-Blockspeichersystem Exos Corvault fasst bis zu 2,5 Petabyte an Daten.(Bild:  Daniel Schrock - Seagate)
Das Seagate-Blockspeichersystem Exos Corvault fasst bis zu 2,5 Petabyte an Daten.
(Bild: Daniel Schrock - Seagate)

Laut Seagate ist Corvault mit seinen bis zu 106 Exos-Festplatteneinheiten nicht zuletzt aufgrund seiner Selbstheilungstechnologie „das effizienteste Blockspeichersystem in der skalierbaren Rechenzentrumsarchitektur“.

Effiziente Komponenten

  • Acoustic Shield minimiert externe Störungen,
  • ADAPT (Automatic Distributed Allocation Protection Technology) vereint Erasure-Encoding-Datenschutz mit der verteilten Zuweisung der Daten auf alle Festplatten und ermöglicht Restore-Zeiten „in Minuten statt in Tagen“,
  • das Selbstheilungssystem ADR (Autonomous Drive Regeneration) transferiert die Daten betroffener Festplatten vorsorglich automatisch auf freie Kapazitäten im Standard-Reserve-Pool und konfiguriert die entsprechende HDD neu; diese muss erst dann in Handarbeit ausgetauscht werden, sollte sie nachträglich beschädigt sein.

Kompatibler Schreibmodus

Bislang war das 2021 eingeführte Corvault Exos im Formfaktor 4U als 2-Petabyte-Version mit Conventional Magnetic Recording (CMR) erhältlich; nun wird es auch in 2-PB- und 2,5-PB-Varianten mit Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR) angeboten. Eine weitere Verdichtung der Speicherkapazität soll in absehbarer Zeit erreicht werden, sobald Heat-Dot Magnetic Recording (HDMR), die Kombination aus HAMR und Bit-Patterned Magnetic Recording (BPMR), eingeführt wird. Alle Neuentwicklungen werden kompatibel zum Kernsystem gestaltet.

Drastische Kostenersparnis

Laut einer Stellungnahme der Schweizer Rechenzentren-Planer ABC Systems habe man seit der Umstellung auf Exos Corvault „bei den Multi-Petybyte-Datenpaketen unserer Kunden die Storage-Gesamtkosten um bis zu 80 Prozent jährlich reduzieren können, inklusive technischem Aufwand, Service-, Betriebs- und Wartungskosten“.

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(Bild: Storage-Insider)

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