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Compliance-konforme Archivierungslösung von relationalen Datenbanken Chronos bietet Langzeitarchivierung nach ISO-Norm OAIS

Redakteur: Florian Karlstetter

Das Softwarehaus CSP hat seine Archivierungslösung Chronos für relationale Datenbanken aktualisiert. Version 2.6 verfügt nun über zusätzliche Rechercheoptionen und eine Web-Schnittstelle zur Anbindung von Fremd-Applikationen. Die Lösung richtet sich vor allem an Unternehmen aus der Fertigungsindustrie.

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Chronos setzt Herstellerangaben zufolge auf ein offenes Archivformat nach dem ISO-Standard 14721:2003, das über lange Zeiträume und unabhängig von der eingesetzten Softwarelösung gelesen werden kann. Bei dem Standard handelt es sich um das Referenzmodell „Open Archival Information System“ (OAIS), welches ursprünglich für Archivierungssoftware von der NASA entwickelt worden ist.

Mit der aktuellen Version 2.6 hat die Software erweiterte Rechercheoptionen erhalten. So unterstützt die Search Engine nun neben einer Volltextrecherche auch eine spaltenabhängige Suche sowie SQL-Abfragen. Die Ergebnisse werden wahlweise am Web-Client angezeigt oder konsistent in eine beliebige Datenbank zur weiteren Verarbeitung importiert. Ebenfalls möglich ist ein E-Mail-Versand der Suchergebnisse. Die Suchmaschine greift stets auf eine Indexstruktur zurück – dadurch wird die Anzahl der Archive, die komplett durchsucht werden müssen, gering gehalten.

Neu ist auch eine Web-Service-Schnittstelle, mit der sich die Funktionalität von Chronos in beliebige Fremdapplikationen wie ERP- oder CRM-Systeme einbinden lässt. „Die Integration in die bestehende IT-Landschaft ist wesentlich für den Nutzen und die Akzeptanz von Archivsystemen“, erläutert Mario Täuber, Geschäftsführer bei CSP. „Die Archivdaten sollten jeweils im eigentlichen Anwendungsprogramm zur Verfügung stehen und hier betrachtet werden können.“ Mit der Web-Schnittstelle sei diese Integrationsmöglichkeit nun gewährleistet.

Ein nützliches Feature in Sachen Langzeitarchivierung ist die optionale Berücksichtigung von strukturellen und semantischen Änderungen in der Datenbank. Der Zugriff auf die Daten wird dabei jedoch für den Archivbenutzer einheitlich dargestellt. Hierzu legt Chronos eine abstrakte Schicht über die unterschiedlichen Schemaversionen und zeigt Archivdaten in dem vom Anwender gewünschten Schema an.

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