Dell hat das Betriebssystem für die High-End-Storage-Systeme seiner PowerMax-Reihe aktualisiert. PowerMaxOS 10.4 soll spürbare Performance-Gewinne bei geschäftskritischen Workloads bringen, die Cyber-Resilienz stärken und die Integration mit VMware und Red Hat OpenShift erleichtern.
Mit PowerMaxOS 10.4 möchte Dell eigenen Angaben zufolge den Performance-Boost zünden.
(Bild: Dell)
Im Fokus der neuen Version stehen vor allem Verbesserungen bei SRDF-geschützten Prozessen (Symmetrix Remote Data Facility). Nach Angaben von Dell seien die Lese- und Antwortzeiten für diese Workloads um bis zu 25 Prozent kürzer, verglichen mit der Vorgängerversion PowerMaxOS 10.3. Die Angaben basieren auf internen Benchmarks des Herstellers vom März 2026; tatsächliche Werte können laut Dell variieren.
Darüber hinaus verspricht Dell niedrigere Gesamtbetriebskosten für die PowerMax-2500- und -8500-Arrays, insbesondere in Verbindung mit neuen Node-Pair-Konfigurationen, die eine hohe IOPS-Performance bei verringerten Kosten ermöglichen sollen. Konkrete Zahlen nennt der Hersteller hierzu nicht.
Cybersicherheit und Zero Trust
Mit PowerMaxOS 10.4 führt Dell „Advanced Ransomware Detection“ ein. Diese Funktion soll Anomalien und potenzielle Angriffsmuster erkennen können, bevor ein tatsächlicher Angriff stattfindet. Details zur technischen Umsetzung – etwa eingesetzte Analysemethoden oder Erkennungsrate – nennt Dell nicht.
Beim Zugriffsmanagement unterstützt das Betriebssystem nun Single Sign-on (SSO) für die Identity-Provider Okta, PingFederate und Microsoft Entra ID. Ergänzt wird dies durch Private-Key-Support für SSO OIDC. Dell positioniert diese Maßnahmen als Beitrag zur Umsetzung von Zero-Trust-Architekturen.
Auf der Replikationsseite wurde die bereits Ende 2025 eingeführte Vier-Standort-Lösung erweitert: SRDF/Metro für Active-Active-Replikation innerhalb einer Region lässt sich nun wahlweise mit SRDF/A für regionsübergreifendes Failover oder mit SRDF/S für synchrone Replikation innerhalb einer Region kombinieren. Laut Dell soll dies eine durchgehende Datenkonsistenz über alle vier Standorte sicherstellen.
VMware-Migration und OpenShift-Integration
PowerMaxOS 10.4 soll den Übergang von virtuellen Maschinen zu Container-Plattformen beschleunigen. Arraybasierte Migrationen von VMware zu Red Hat OpenShift liefen nach internen Dell-Tests bis zu zehnmal schneller ab als hostbasierte Migrationsmethoden. Auch hier gilt der Hinweis, dass reale Migrationszeiten abweichen können.
Für OpenShift Container Platforms (OCP) verspricht ein erweitertes REST-API zudem eine bis zu siebenmal schnellere Bereitstellung von Storage-Clustern im Vergleich zu PowerMaxOS 10.3 in Kombination mit CSI 1.15 – gemessen mit CSI 1.16 unter den neuen Bedingungen.
Konnektivität und Compliance
Auf der Infrastrukturseite bringt PowerMaxOS 10.4 Unterstützung für Connectrix-128-Gigabit-Fibre-Channel-Switches und -Directors mit, was laut Dell zu mehr Bandbreite und Skalierbarkeit in wachsenden SAN-Umgebungen führt. In Verbindung mit Connectrix-B-Series-Gen-8-SANs soll durchgängige AES-256-Verschlüsselung sowie KI-gestützte Netzwerkautonomie zur Verfügung stehen.
Für Branchen mit strengen Compliance-Vorgaben – etwa Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen oder öffentliche Verwaltung – ist die FIPS-140-3-Level-2-Zertifizierung für TLC-Flash-Laufwerke relevant, die Dell mit dieser Version einführt.
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