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OVHcloud erweitert sein Angebot Cloud-Storage in fünf „Universen“

Von Matthias Breusch

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Der in ganz Europa vertretene französische Cloud-Anbieter OVHcloud baut sein Netz ebenso wie seine Dienste weiter deutlich aus. Mittlerweile betreibt man 400.000 Server in 33 eigenen Rechenzentren. Tendenz: steigend.

OVHcloud baut seine internationale Präsenz aus – und seine Dienste.(Bild:  Nmedia - stock.adobe.com)
OVHcloud baut seine internationale Präsenz aus – und seine Dienste.
(Bild: Nmedia - stock.adobe.com)

In Roubaix ist man nicht nur stolz darauf, eine gewachsene europäische Alternative zu den US-Riesen des Cloud-Geschäfts zu sein, sondern verweist auch gerne auf sein „integriertes Modell, das die vollständige Kontrolle über die Wertschöpfungskette sichert – von der Entwicklung der eigenen Server bis hin zur Orchestrierung des eigenen Glasfasernetzwerks“.

Mittlerweile ist das Angebot in fünf sogenannte „Produkt-Universen“ gegliedert. Im Detail vermeldet OVHcloud folgende Upgrades:

High-Performance Object Storage

Die auf S3-API basierende, hoch skalierbare Lösung unterstützt neuerdings auch Verschlüsselung und Objektsperre. OVHcloud ist zudem erstmals auf dem nordamerikanischen Kontinent vertreten und erweitert die geografische Verfügbarkeit mit drei Rechenzentren in Kanada und den USA.

Standard Object Storage

Für Datenspeicherung ohne Abstriche bei der Leistung hat man das Angebot „Standard Object Storage“ eingeführt. Die über die S3-API erreichbare Speicherlösung soll einfach zu implementieren sein und sich nahtlos in den Workflow der Anwender integrieren lassen. Die monatliche Lizenzgebühr beträgt 7 Euro pro Terabyte inklusive des internen Datenverkehrs zu den OVHcloud-Servern.

File-Storage: Weiterentwicklung von NAS-HA

Der File-Storage-Dienst „NAS-HA“ mit redundanter Architektur sorgt für hochverfügbaren Speicher strukturierter Daten. Er basiert auf der OpenZFS-Technologie mit Unterstützung für NFS- und CFIS-Protokolle.

NAS-HA wird auf SSD-Festplatten implementiert und verfügt über eine völlig neu gestaltete Benutzeroberfläche. Die Speicherkategorien reichen von 3 bis 144 TB mit einem monatlichen Preis ab 159 Euro für 3 TB, ohne Beschränkung des Datenverkehrs.

Blockspeicher

Das Blockspeicher-Angebot wird in Kürze eine Lösung enthalten, die NVMe over Fabric (NVMe oF) unterstützt. Sie profitiert von NVMe-SSDs samt NVMe-Protokoll. Dank „Block Storage Exten“ wird eine Rate von mehr als 50K IOPS erreicht, um Netzwerkverbindungen von 100 Gigabits pro Sekunde auszuschöpfen. Eine Beta-Version soll bis Ende 2022 zur Verfügung stehen.

Cold Archive

Ebenfalls vor der Einführung im laufenden Jahr steht das Cold-Archive-Angebot. Dieser Dienst ist gekoppelt an Standard Object Storage. Die bandgestützte Archivlösung wurde in Zusammenarbeit mit IBM und Atempo entwickelt.

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