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Zwei Wege führen zum besseren Speicher-Management Clustered Storage und Speichervirtualisierung im Vergleich

| Autor / Redakteur: Philip Crocker, Isilon Systems / Nico Litzel

Viele Unternehmen verzeichnen derzeit einen enormen Zuwachs an Daten, die während des Tagesgeschäfts anfallen. Das Wachstum großer, unstrukturierter Daten wie Video-, Audio- und Bilddateien lassen dabei althergebrachte Speichersysteme an ihre Grenzen stoßen. Abhilfe können Clustered-Storage-Lösungen und Speichervirtualisierung schaffen. Doch beide Ansätze sind nicht für jeden Einsatzzweck geeignet. Vor- und Nachteile beleuchtet der nachfolgende Artikel.

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Speicher- und Server-Virtualisierung reduzieren den Verwaltungsaufwand in Unternehmen und senken die Kosten, die beim Betrieb großer IT-Infrastrukturen anfallen.
Speicher- und Server-Virtualisierung reduzieren den Verwaltungsaufwand in Unternehmen und senken die Kosten, die beim Betrieb großer IT-Infrastrukturen anfallen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Moderne Clustered-Storage-Lösungen leisten heute weit mehr als nur ein reines Failover zwischen redundanten Server-/Controller-Heads und Festplatten. Fortschrittliche Systeme lassen sich treffender mit „Distributed Clustered Storage“ beschreiben – eine Architektur, die es Anwendern erlaubt, in sich geschlossene Serverknoten bei Bedarf hinzuzufügen. So kann der Cluster kontinuierlich erweitert werden.

Jeder Knoten verfügt dabei über eigene Rechenleistung, einen Cache, mehrere Terabyte Speicherkapazität und ist für gewöhnlich per Gigabit Ethernet, Infiniband oder Fibre Channel angebunden.

Jeder Knoten verfügt darüber hinaus über integrierte Anwendungen, über die die drei traditionellen Ebenen einer Speicherarchitektur bereitgestellt werden: Dateisystem, Volume Manager und RAID. So wird ein intelligentes, absolut symmetrisches Dateisystem geschaffen, das sich über alle Knoten innerhalb des Clusters erstreckt. Das ermöglicht es jedem Knoten, beliebige Daten an jeden Client zu senden, egal wo sie sich physisch auf dem Cluster befinden.

Stärken des Clustered Storage

  • Performance und Speicherkapazität lassen sich unabhängig voneinander skalieren.
  • Hochverfügbarkeit: Der Cluster arbeitet auch dann, wenn mehrere Laufwerke oder Knoten ausfallen sollten.
  • Stellt hoch automatisierte Verwaltungsfunktionen inklusive Load Balancing, Laufwerk-Rebuilds und Datenreplizierung bereit.

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