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Cohesity Gaia und Nvidia AI Enterprise/NIM Cohesity erweitert generative KI-Lösungen

Von Michael Matzer 3 min Lesedauer

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Cohesity integriert in seine im Februar angekündigte Gaia-Plattform für generative KI neue Nvidia-Software: Nvidia AI Enterprise und die soeben angekündigten NIM-Microservices. Zugleich wird Cohesity Gaia in Nvidia AI Enterprise integriert und soll tiefe KI-basierte Einblicke für Kunden bieten. Nvidia investiert in die soeben um Veritas-Technologie erweiterte Cohesity-Plattform.

Cohesity Gaia fasst KI-Fähigkeiten und -Technologien zusammen und soll unter anderem Nvidia NIM als gehärtete Multi-Cloud-Datenplattform der Enterprise-Klasse bereitstellen.(Bild:  ©4X-image, Getty Images Signature via Canva.com)
Cohesity Gaia fasst KI-Fähigkeiten und -Technologien zusammen und soll unter anderem Nvidia NIM als gehärtete Multi-Cloud-Datenplattform der Enterprise-Klasse bereitstellen.
(Bild: ©4X-image, Getty Images Signature via Canva.com)

Cohesity hat kürzlich seinen KI-gestützten Such-Assistenten Gaia vorgestellt (Storage-Insider berichtete). Dieser erhält nun massive Unterstützung von Nvidia. Nvidia AI Enterprise wird in die Plattform Cohesity Gaia integriert. Die Plattform fasst bereits mehrere KI-Fähigkeiten und -Technologien zusammen und soll Nvidia NIM sowie weitere Technologien als gehärtete Multi-Cloud-Datenplattform der Enterprise-Klasse bereitstellen.

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Nvidia hat auf seiner Kundenkonferenz GTC Dutzende von GenAI-Microservices vorgestellt, welche Unternehmen verwenden können sollen, um eigene Anwendungen auf ihren Plattformen zu erstellen und bereitzustellen, während sie den vollen Besitz und die Kontrolle über ihre Urheberrechte (IP) bewahren. Die NIM-Microsoervices stellen laut Hersteller vorgefertigte Container bereit, die von Nvidia-Inferenz-Software wie etwa Triton Inference Server und dem TensorRT-LLM gestützt werden. Sie sollen KI-Entwickler in die Lage versetzen, die Zeit bis zur Bereitstellung von Wochen auf Minuten zu reduzieren.

GPU-beschleunigte Inferenz

Die Cloud-nativen NIM-Microservices, von denen Nvidia selbst einige für das Gesundheitswesen vorgestellt und weitere angekündigt hat, werden auf der Nvidia-Entwicklungsplattform CUDA erstellt und sollen für die GPU-beschleunigte Inferenz auf mehr als zwei Dutzend verbreiteten KI-Modellen sorgen, welche Nvidia und seine Partner – beispielsweise AWS, Google und MS Azure – anbieten. ServiceNow hat die Verwendung von NIM-Microservices angekündigt.

Die NIM-Microservices sind in einem Software-Development-Kit enthalten, das fortan als Nvidia CUDA-X angeboten wird, damit Nutzer damit Retrieval Augmented Generation (RAG) und andere KI-gestützte Prozesse realisieren können. Selbstverständlich unterstützen sie auch Nvidia AI Enterprise 5.0.

Die Partner Nvidia und Cohesity wollen Unternehmen dabei helfen, das Potenzial von generativer KI und Daten sicher zu erschließen. Eine Schlüsselrolle bei der Integration spielen die beschriebenen NIM-Microservices. Mit Nvidia NIM sollen all jene Firmen, die Cohesity Gaia nutzen, ihre Datenbackups und -archive mit generativer KI-Intelligenz versehen können. Sie erhielten so die Möglichkeit, die Leistung von Nvidia-optimierter generativer KI für ihre gesamte Cohesity Data Cloud einzusetzen, heißt es von Cohesity.

Cohesity-Data-Cloud-Kunden könnten auch das Potenzial von leistungsoptimiertem NIM nutzen, um datengesteuerte Erkenntnisse aus ihren Daten-Backups und -Archiven zu gewinnen. So erhielten sie mehr Einblicke, Effizienz, Innovation und Wachstum.

Durch die Integration von Cohesity Gaia mit Nvidia AI Enterprise sollen Kunden von einem direkten Zugang zu neuesten KI-Funktionen für effizientere Abläufe profitieren. Zudem erhielten sie einen besseren Einblick in Sicherheitsrisiken und könnten den Wert ihrer Daten besser verstehen.

Tiefere Einblicke

Die Entwickler- und Partner-Ökosysteme von Cohesity und Nvidia erhalten Zugang zum sekundären Datenformat von Cohesity. Somit können Ökosystempartner generative KI-Apps entwickeln, die ihren Kunden noch tiefere Einblicke auf Basis ihrer Daten bieten. Die Daten werden dann in einer einfach zu nutzenden Weise für Partner und Entwickler bereitgestellt.

Cohesity nutzt die Leistungsfähigkeit von KI/ML bereits seit Jahren für verschiedene Anwendungen wie Ransomware-Abwehr, Anomalie-Erkennung, Threat Intelligence, Datenklassifizierung, Datenentropie und Kapazitätsvorhersage. Mit Cohesity Gaia, das auf der RAG-Technologie (Retrieval-Augmented Generation) basiert, sollen sich für Kunden weitere Möglichkeiten eröffnen, ihre Daten zu analysieren und Erkenntnisse daraus zu gewinnen.

„Durch diese Partnerschaft haben Technologie- und Unternehmensverantwortliche die einzigartige Möglichkeit, die Leistung generativer KI zu nutzen“, sagt Sanjay Poonen, CEO und President von Cohesity. „Dies ermöglicht es ihnen, Informationen in Wissen zu verwandeln und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass Daten sowohl den Vorschriften entsprechen als auch sicher sind.“

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„Generative KI bedeutet einen Paradigmenwechsel in Sachen Computing-Plattform, der Unternehmen ganz neue Potenziale für mehr Produktivität eröffnet“, betont Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia. „Wir arbeiten mit Cohesity zusammen, um es Unternehmen zu ermöglichen, einen größeren Nutzen aus ihren Daten zu ziehen, ohne die Sicherheit oder die Flexibilität der Verwaltung zu beeinträchtigen.“

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Verfügbarkeit

Die Gaia-Plattform ist ab sofort verfügbar und soll noch in die Funktionen von Nvidia AI Enterprise integriert werden.

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