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Azure-Resilienz und anwendungszentrierte Wiederherstellung Commvault erweitert Cloud-Rewind-Schutz für Azure-Ressourcen

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Commvault hat die Azure-Abdeckung seiner Recovery-Lösung Cloud Rewind ausgebaut. Laut Anbieter verdreifacht sich damit der Umfang geschützter Azure-Ressourcentypen – für eine schnellere Wiederherstellung Cloud-nativer und KI-gestützter Anwendungen nach Sicherheitsvorfällen.

Cloud Rewind unterstützt Unternehmen dabei, Cloud-Anwendungen über eine einheitliche Konsole in Commvault Cloud wiederherzustellen.(Bild:  Commvault)
Cloud Rewind unterstützt Unternehmen dabei, Cloud-Anwendungen über eine einheitliche Konsole in Commvault Cloud wiederherzustellen.
(Bild: Commvault)

Die manuelle Wiederherstellung komplexer Cloud-Umgebungen gilt als zeitaufwendig und fehleranfällig. Commvault verweist dabei auf eine Studie von Absolute Security, laut der 57 Prozent der befragten Unternehmen im Schnitt mehr als 4,5 Tage benötigten, um sich nach einem Cyberangriff wieder vollständig operativ aufzustellen. An diesem Punkt setzt Cloud Rewind an: Das Tool soll Cloud-Ressourcen kontinuierlich erkennen, Abhängigkeiten zwischen Anwendungen abbilden und die Wiederherstellung von Infrastruktur, Konfigurationen und Applikationen über eine zentrale Plattform steuern.

Mit der jetzt angekündigten Erweiterung deckt Cloud Rewind laut Commvault 62 Prozent der marktrelevanten Azure-Ressourcentypen ab – vor der Erweiterung war es demnach nur ein Drittel dieses Werts. Zusätzlich lässt sich die Wiederherstellungsfähigkeit vorab über Simulationen prüfen, auch in isolierten, sogenannten air-gapped Umgebungen.

Engere Verzahnung mit Backup-Funktionen

Neben der reinen Ressourcenabdeckung nennt Commvault zwei funktionale Ergänzungen. Zum einen sollen sogenannte Protection Groups Anwendungsdaten und Cloud-Konfigurationen in einer gemeinsamen, air-gapped Wiederherstellung zusammenführen. Damit entfalle die bislang nötige Koordination separater Werkzeuge für Backup und Recovery; Teams könnten die Wiederherstellung stattdessen zentral planen und ausführen.

Zum anderen hat Commvault Richtlinien für den dynamischen Schutz neuer Ressourcen eingeführt. Neu hinzukommende Cloud-Ressourcen sollen automatisch erkannt, mit passenden Schutzrichtlinien versehen und nach Region, Typ sowie Multi-Cloud-Umgebung kategorisiert werden – in einem einzigen Workflow. Ziel ist laut Anbieter, den Schutz auch in wachsenden, heterogenen Cloud-Landschaften skalierbar zu halten, ohne dass neue Ressourcen einzeln manuell erfasst werden müssen.

Verfügbarkeit und Preismodell

Cloud Rewind ist als Add-on-Workload innerhalb von Commvault Cloud bereits verfügbar und richtet sich an den Schutz sowie die anwendungszentrierte Wiederherstellung von Cloud-Anwendungen. Die erweiterte Azure-Abdeckung soll in den kommenden Monaten folgen. Die Abrechnung erfolgt nutzungsbasiert nach Anzahl der geschützten Cloud-Ressourcen.

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