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Einheitliches Server- und Datenmanagement für Zweigstellen Ctera vereint Hyperkonvergenz und Cloud

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die Ctera Edge X Series vermählt hyperkonvergente Systeme mit Datenmanagement aus der Multi Cloud. Rechenleistung und Flashspeicher sind so am Edge verfügbar, während ein globales Datensystem standortübergreifend für File-Sharing und Datensicherheit sorgt.

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Häufig benötigte Daten werden redundant lokal gespeichert und zusätzlich asynchron in einem externen, privaten Cloud-Speicher repliziert.
Häufig benötigte Daten werden redundant lokal gespeichert und zusätzlich asynchron in einem externen, privaten Cloud-Speicher repliziert.
(Bild: Ctera)

Mit der jetzt vorgestellten Edge X Series verspricht Ctera eine Lösung für Remote-Standorte, die sofort einsatzbereite Hyperkonvergenz mit Multi-Cloud-Datenmanagement kombiniert. Damit wolle man einerseits Anwendungen näher zu Nutzern und Datenquellen bringen. Andererseits solle das Angebot das Server- und Datenmanagement vereinheitlichen.

Die Lösung wurde gemeinsam mit Hewlett Packard Enterprise entwickelt und nutzt die HPE-Simplivity-Technologie. Damit stehen vor Ort leistungsfähige All-Flash-Systeme zur Verfügung, die bis zu 23 Terabyte physische Speicherkapazität, 192 GB Arbeitsspeicher sowie Ethernet mit 10 Gbit/s bieten.

Auf den Geräten lassen sich mehrere Tier-1-Anwendungen per verwaltetem VMware-Hypervisor ausführen. Zudem werden häufig benötigte Daten lokal gespeichert – zwei hochverfügbare Knoten sollen dabei für Redundanz sorgen. Zusätzlich werden Daten asynchron in einem externen, privaten Cloud-Speicher repliziert.

Cteras globales Dateisystem ermögliche es, Daten über mehrere Standorte hinweg zu teilen und zu sichern. Ein nahtloses Multi-Cloud-Tiering unterstütze dabei alle wichtigen öffentlichen sowie privaten Clouds.

Als integrierte File-Services nennt Ctera die SMB/NFS-Unterstützung für Kollaboration, Anwendungen, VDI sowie Basisordner mit einfachen Migrationspfaden von alten NAS-Systemen.

Per Deduplizierung sollen lokale Speicher effizienter genutzt sowie WAN-Transfers optimiert werden. Zudem wirbt der Anbieter mit einer FIPS-zertifizierten Verschlüsselung samt vollständiger Kontrolle über Schlüsselverwaltung und Speicherort von Daten.

Die Edge-Filer der Ctera-X-Serie werden in einer Cluster-Konfiguration mit zwei Knoten geliefert; pro Knoten lassen sich neun oder zwölf SSD-Laufwerke installieren. Darüber hinaus führt Ctera übrigens auch Appliances mit nur einem Knoten (H-Serie) sowie virtuelle Appliances (V-Serie).

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