Anbieter zum Thema
Während bei den klassischen Diensten bereits über 80 Prozent der Server virtualisiert sind und permanent gesichert und gespiegelt werden, wäre dies beim Bereich des Supercomputing zu komplex und zu teuer. Hier werden die Forschungsdaten laufend per Backup gesichert und dann auf Tape ausgelagert, um im Bedarfsfall auf sie zugreifen zu können.
So "einfach" kann man es sich bei den Applikationen und Diensten des alltäglichen IT-Betriebs nicht machen. Hier entschied man sich beim HZDR schon vor einigen Jahren dafür, eine eigene Infrastruktur für die Datensicherung inklusive Mirroring und Failover aufzubauen. Als sich abzeichnete, dass die dafür eingesetzten NAS-Speicher ans Ende ihres Lebens- und Leistungszyklus gekommen sind, entschied man sich für eine Ausschreibung, um neue Storage-Arrays anzuschaffen.
Die bisherigen Systeme, mit denen man sehr zufrieden war und die noch weiter für spezielle Aufgaben im Dienste-Bereich eingesetzt werden, konnten vor allem nicht mehr die ständig wachsenden Datenmengen performant bewältigen. Außerdem fielen mit der Zeit immer höhere Wartungskosten an. Man wollte bewusst einen Systemwechsel vollziehen und vor allem den Failover der Speichersysteme absolut ausfallsicher machen: Er sollte automatisch starten, sobald ein Gerät ausfällt.
Automatischer Failover mit neuer Technik
Dafür formulierte man in der Ausschreibung detailliert die Bedingungen, die neue Speicher-Arrays im primären und im Ausfallrechenzentrum erfüllen sollten. Nach eingehender Prüfung aller Angebote ging die Lösung von HP 3Par Storeserve 7000 als klarer Sieger hervor, und das nicht nur, weil sie preislich attraktiv war. Für CIO Konrad war vor allem die Eignung der 3Par-Technik für die Speicherung der virtuellen Systeme und für das Disaster Recovery entscheidend.
Aus den Erfahrungen mit der bisherigen Failover-Lösung unter VMware Metrocluster (VMSC) suchte das HZDR explizit eine Lösung, die einen transparenten automatischen Failover unter den Bedingungen einer Vmware-Umgebung erfüllen konnte.
Im Gegensatz zu Ansätzen, die für diesen Zweck auf eine zusätzliche physikalische Maschine oder auf eine eigene Software-Schicht bauen, die die Verwaltung des Clusters und den Start eines Failover übernehmen, eliminiert HP 3Par Storeserv diese komplexen Komponenten und integriert den Failover-Mechanismus in die Controller der Speicher-Arrays.
Komponenten beim Failover reduzieren
Damit entfallen zusätzliche Elemente einer Failover-Umgebung aus Hardware, Software, Services oder Lizenzen, die jeweils für sich anfällig für Störungen sind und besondere Kosten verursachen. Speziell die Software-Lösungen für den Failover haben den Nachteil, dass sie nur schwer skalierbar sind und die Performance im Speicherbereich nach unten drücken.
Mit der 3Par Storeserv 7000 hat HP die zunächst bei großen Unternehmen erfolgreich eingesetzte Technik nun als Einstiegs- oder Midrange-Lösung verfügbar gemacht. Beim HZDR wird diese neue Failover-Lösung unter Vmware Metrocluster zum ersten Mal in Deutschland produktiv eingesetzt.
(ID:42565521)