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Nun folgt der Speicher den virtuellen Maschinen bei geplanten und ungeplanten Ausfällen

Das Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf vereinfacht den IT-Betrieb

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Insofern verwirklicht das HZDR auch bei der Informationstechnologie seinen hohen Anspruch, bei grundlegenden Fragen immer an der vordersten Stelle zu stehen.

Die 3Par-Systeme sind ein Beispiel für HPs Entwicklungsstrategie "polymorphic simplicity". Sie zeigen, wie man mit der Reduktion von komplexen Komponenten und dem automatischen Failover innerhalb einer Plattform technische Fortschritte in Bedienungskomfort umsetzen kann. Dies geschieht in verschiedenen Ausprägungen bei Servern, Storage, Software oder Services – je nach den Anforderungen der Kunden bei Kapazität, Performance oder weiteren Kriterien.

Virtualisierung, Thin Provisioning und mehr

Schon vor acht Jahren hat das HZDR damit begonnen, die physikalische Server-Landschaft von etwa 170 Servern auf nur noch einige wenige zu konsolidieren. CIO Konrad sieht in der Virtualisierungstechnologie bereits einen Standard in den Rechenzentren, dem sich niemand mehr entziehen könne.

Virtuelle Maschinen – das HZDR setzt Vmware ein – erhöhen den Grad an Flexibilität, da man sehr schnell einen neuen (virtuellen) Server aufsetzen könne – die umständliche Einrichtung "per Hand" durch Turnschuh-Administratoren entfalle heute vollständig.

Konrad äußert sich positiv über die Vorteile der Virtualisierung: "Implementation und Betreuung von virtuellen Maschinen (VMs) erfordern weniger Arbeitsaufwand, und die geringere Anzahl von physikalischen Servern führt zu einem deutlichen niedrigeren Konsum von Energie. Wartungsarbeiten wie zum Beispiel der Austausch von Ersatzteilen haben sich ebenfalls deutlich reduziert."

Da jede Applikation auf einer VM letztlich in ein Stück Software eingebettet ist, kann sie mit nur wenigen Handgriffen oder automatisch auf eine andere Basis-Maschine verschoben werden – zum Beispiel, wenn die I/O-Last neu verteilt werden soll oder wenn es das Disaster Recovery erfordert. Konrad: "Unsere IT-Dienste können auf unseren HP Bladecentern C7000 schon jetzt ohne Ausfälle flexibel verlagert werden. Man kann sie sogar unproblematisch zwischen den verschiedenen Standorten oder Gebäuden wandern lassen."

Speicherfunktionen physisch trennen

In der Vergangenheit hatte man für die Datensicherung der virtuellen Server einen Universalspeicher im Einsatz: Ein Gerät für alles – zum Speichern der VMs, aber auch für die Datenzugriffe der Anwender. CIO Konrad erläutert: "Von dieser Strategie sind wir wieder abgekommen, da Abhängigkeiten entstehen, wenn man alles auf einem System speichert.

Wir haben gemerkt, dass ein Universalspeicher zwar technisch machbar ist, aber durch die unterschiedlichen Ansprüche auf Daten- und Protokollebene schnell bei den Kosten aus dem Ruder läuft. Da wir nur im VM-Bereich auf Fibre Channel (FC) und Spiegelung setzen, ziehen wir eine abgetrennte Lösung vor.

Mehrere besonders zugeschnittene Speicherlösungen beeinflussen zudem im Wartungsfall nicht die anderen Systeme, außerdem können wir gezielter je nach besonderen Anforderungen skalieren. Die Datenmengen wachsen enorm, die IT muss da Schritt halten können."

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