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Für das Forschungszentrum zahlt es sich aus, dass jetzt die Server- und Storage-Systeme für die Diensteversorgung der Mitarbeiter vom gleichen Hersteller kommen. Die HP-Systeme sind für einander optimiert, und für Service, Wartung oder Lizenzfragen gibt es nur noch einen zentralen Ansprechpartner. Die Lizenzen für die HP 3Par Storeserv 7000 sind zudem so ausgelegt, dass eine Erweiterung durch neue Platteneinschübe für die nächsten drei Jahre keine zusätzlichen Kosten verursacht.
Speicherkapazität nachführen wird zum Kinderspiel
Darüber hinaus sind die HP 3Par-Speicher mit Thin Provisioning ausgestattet, einer Technik, die man sich wie einen großzügigen Kreditrahmen vorstellen kann und die in kleinen Schritten für die automatische Speichererweiterung von LUNs sorgt, wenn Bedarf besteht. Das funktioniert auch in die andere Richtung.
Beim HZDR zeigte man sich beeindruckt davon, dass Thin Provisioning in einem ASIC umgesetzt wird und auf einer fein abgestimmten Zuweisung von Speicherplatz basiert. Veit Günther vom Systemhaus Bechtle in Dresden, hat inzwischen viele Erfahrungen mit dem Thin Provisioning der 3Par-System gesammelt und weiß, dass diese Technik sehr zuverlässig arbeitet.
Beim HZDR legt man viel Wert darauf, Speicherkapazitäten in geringstmöglichen Dosen an die Verbraucher zuzuteilen, was bei 3Par-Systemen eben durch Thin Provisioning keinen erhöhten Verwaltungsaufwand nach sich zieht. Unterstützt wird dies dadurch, dass HP besondere Komprimierungsalgorithmen einsetzt, die teilweise sogar höhere Reduzierungsraten als die klassische Data Deduplication erreichen.
Die Hardware-basierte Datenkomprimierung geschieht bei HP 3Par online, also im laufenden Prozess und ohne größere I/O-Last im Backend. Sie muss nicht während besonderer Aus- oder Stillstandszeiten wie nachts oder am Wochenende per Hand angestoßen werden. Die 3Par Funktionalität "Stay Thin" wird dabei durch Vmware vollautomatisch unterstützt.
CIO Konrad betont, dass man sich mit der HP 3Par Storeserv 7000 endlich ein System leisten konnte, dass neben dem automatischen transparenten Failover über eine Fülle weiterer Vorteile wie Thin Provisioning oder vereinfachtes Management der gemeinsamen Server- und Storage-Infrastruktur bei den virtualisierten Systemen verfügt. Man hat nun einen technischen Schrittmacher im eigenen Hause, der den Kurs für weitere IT-Bestandteile der beiden Rechenzentren vorgeben könne. Vielleicht sogar einmal für das Supercomputing.
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