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SearchDataBackup.com: Bereits in der Vergangenheit haben wir über Data Domain für Nearline Storage gesprochen, ebenso über das Potenzial von Solid-State Drives, für mehr Performance auf der primären Speicherebene zu sorgen. Ist das noch immer auf dem Radar oder ist Data Domain nun fest innerhalb der Backup-Gruppe von EMC verankert?
Slootman: Wahr ist, dass Solid-State Storage einige Hindernisse in Bezug auf Random-I/Os beim Festplatten-basierenden Storage aus dem Weg schaffen kann. Aktuell gibt es keine Ankündigungen in diesem Bereich, wir werden diese Option im Auge behalten. Wie ich wahrscheinlich bereits in früheren Gesprächen erwähnt habe: Wir sind immer gelähmt durch die Tatsache, dass das Backup-Redesign ein brandaktuelles Thema ist. Wenn wir dem keine besondere Aufmerksamkeit schenken, öffnen wir dem Mitbewerb Tür und Tor. Wir werden sehr genau darauf achten, dass Data Domain Non-Backup-Workloads anpacken wird, besonders bei Anwendungen aus dem Bereich Langzeitarchivierung.
Das kommt jedes Mal bei Kunden zur Sprache. Dieser Bereich ist einer, der sehr unkomfortabel für Kunden ist. Wir haben hier überhaupt keinen klaren Plan, im Sinne von, wie sollen Kunden das anpacken. Wir alle sitzen auf einem Berg von Daten und sie werden einfach nicht weniger.
Wir müssen da dranbleiben und bald Fragen beantworten können, wie macht man das aus Sicht der Wirtschaft? Wie viel sollte jetzt auf Tape sein und was sollte auf Tape sein? Vergessen Sie jetzt einfach mal für eine Sekunde Compliance, aber wie sollte man auf sparsame Weise all diese Daten behalten?
Das spielt auf der Welt heute und in den kommenden Jahren eine große Rolle. Backup steht vorerst ganz oben auf der Tagesordnung, aber das wird nicht immer so sein.
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