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Neues eBook „Datenmigration – so funktioniert der Storage-Umzug“ Datenmigration richtig planen und Fallstricke vermeiden

Von Michael Matzer

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Bei der Datenmigration von einem Storage-System zum anderen oder in die Cloud ist es von entscheidender Bedeutung, planvoll vorzugehen. Unser neues eBook zeigt detailliert, wobei darauf zu achten ist – und welche Fallstricke lauern.

Aufgepasst bei der Datenmigration! In unserem neuen eBook erfahren Sie, wie der Datenumzug klappt.(Bild:  Maksim Kabakou/stock.adobe.com / Vogel IT-Medien)
Aufgepasst bei der Datenmigration! In unserem neuen eBook erfahren Sie, wie der Datenumzug klappt.
(Bild: Maksim Kabakou/stock.adobe.com / Vogel IT-Medien)

Im Zuge der Digitalisierung ändern sich die Anforderungen an Storage-Systeme. Sie müssen leistungsfähiger, skalierbarer und insgesamt flexibler sein. Unternehmen führen neue Systeme wie etwa All-Flash-Arrays ein, verlagern Dienstleistungen der IT-Abteilung in die Public oder Hybrid-Cloud, ziehen sogar das Rechenzentrum um und erkennen möglicherweise die Chance und die Notwendigkeit, IT-Services und Storage-Infrastruktur zu konsolidieren.

Hier können Sie das neue eBook „Datenmigration – so funktioniert der Storage-Umzug“ kostenlos herunterladen.

Um die genannten Vorteile zu erzielen und dennoch wirtschaftlich tätig bleiben zu können, müssen die Unternehmen ihre Datenbestände ebenso migrieren wie den Aufbau ihrer Storage-Infrastruktur. Die Herausforderung ist also zweifach. Der Begriff „Datenmigration“ meint den Vorgang der Übertragung, Umstellung oder Verlagerung von Daten in andere Systeme, auf andere Datenspeicher oder in andere Formate:

  • 1. von On-Premises in die Cloud,
  • 2. von einem On-Premises-System in ein anderes,
  • 3. von einem langsamen Medium auf ein schnelles Medium.

Aber es werden ja nicht nur Daten umgezogen, sondern neue Systeme in Betrieb genommen, auf denen die Daten Vorteile erwirtschaften sollen. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Zahlreiche Faktoren wie Datenintegrität, Datenqualität, Ausfallzeiten, Migrationskosten und die Auswirkungen auf die Prozesse und Anwendungen sind bei der Migration zu berücksichtigen. Doch bei der Speichermigration werden nicht nur Daten von einem langsamen, teuren Speichersystem (Storage) auf ein schnelleres, effizienteres Speichersystem übertragen.

Unter Umständen ist die Übertragung nicht eins zu eins möglich, und es sind Anpassungen der Daten an das neue Speichersystem notwendig. Bei einem Umzug des Rechenzentrums muss die Storage-Infrastruktur ebenfalls umziehen. Dabei erweist es sich als hilfreich, Infrastructure-as-a-Code speichern und wiederverwenden zu können.

Eine Datenmigration findet idealerweise geräuschlos in Hintergrund statt, damit das Unternehmen seinem Kerngeschäft nachgehen kann und die Mitarbeiter ihre Aufgaben erfüllen können. Dies erfordert zeitliche Flexibilität, da die Umschaltungen und Datenumzüge auf Randarbeitszeiten, Nächte oder Wochenenden gelegt werden.

Die Phasen der Migration

Egal, ob die Datenmigration in einem einzigen kompletten Transfer innerhalb eines vordefinierten Zeitfensters oder in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten über einen längeren Zeitraum stattfindet, in der Regel sind mindestens drei ETL-Phasen zu durchlaufen: Extraktion, Transformation und Laden. Die Extraktion filtert die vorhandenen Daten und liefert die zu migrierenden Daten.

In der nächsten Phase findet die Transformation der Daten auf das Zielsystem oder das Zielformat statt. Sie müssen beispielsweise umformatiert, neu strukturiert oder anders sortiert werden, etwa in verschiedenen Cloud-Speicherklassen. Der letzte Schritt lädt die transformierten Daten in das Zielsystem und stellt sie dort für die Betriebsprozesse zur Verfügung.

Dabei sind Lizenzen und rollenbasierte Zugriffsrechte zu berücksichtigen. Die Daten auf den neuen Systemen müssen den gleichen Schutz genießen wie im Altsystem. Belange von Governance und Compliance spielen also bei der Datenmigration ebenfalls eine Rolle.

Herausforderungen

Folgende Herausforderungen können bei einer Migration auftreten:

  • 1. Die Migration dauert zu lange und verursacht einen ungeplanten Ausfall der Produktionssysteme (das erfordert den Rückgriff auf Sicherungskopien),
  • 2. die Auswahl der zu migrierenden Daten ist fehlerhaft und die Migration dadurch unvollständig (dieser Fall rät dringend zu besserer Planung und Kommunikation),
  • 3. die Transformation der Daten ist nicht korrekt und verursacht Fehler im Zielsystem oder verhindert das Laden in das Zielsystem (ein Testlauf deckt solche Mängel und Planungslücken auf).

Angesichts dieser möglichen Probleme können Migrationen nicht nur erheblich viel Zeit, Personal und Mühe kosten, sondern im Fall einer Fehlplanung oder eines Kontrollverlusts auch zum Stillstand der geschäftlichen Tätigkeit des Unternehmens führen.

Um solchen kostspieligen Faktoren und Ereignissen vorzubeugen, empfiehlt es sich, frühzeitig die (mindestens) fünf Phasen einer Datenmigration sorgfältig mit Experten zu planen und jeden Schritt kontrolliert auszuführen. Welche Faktoren für den Erfolg dieser „Operation am offenen Herzen“ sorgen, erfahren Sie in unserem neuen eBook in Kapitel 3, welche Sonderfälle zu beachten sind, in Kapitel 4.

Hier können Sie das neue eBook „Datenmigration – so funktioniert der Storage-Umzug“ kostenlos herunterladen.

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