Die deutschen Multi-Cloud-Datenschützer eperi haben ihre internationalen SaaS-Patente an „höchsten Sicherheitsstandards“ ausgerichtet und lassen keinerlei Kundendaten unverschlüsselt in Cloud-Rechenzentren wandern. Gleichzeitig sind sie täglich mit den großen Backup-Mythen der Branche konfrontiert und weisen auf die häufigsten Fehleinschätzungen hin, die wir im Folgenden zusammengefasst haben.
Noch immer geistern Backup-Mythen in den Köpfen vieler Verantwortlicher herum – eperi rückt diese Fehleinschätzungen gerade.
(Bild: andranik123 - stock.adobe.com)
1. Daten müssen nur gesichert werden, um sie im Katastrophenfall wiederherstellen zu können
Es müssen keineswegs zwingend ein Hochwasser, ein Feuer oder ein Ransomware-Angriff auftreten. Viel häufiger werden Daten aus Unachtsamkeit oder aufgrund technischer Probleme beschädigt oder gelöscht. Dies betrifft auch nicht zwingend nur den Server, sondern vielfach auch die Endgeräte der Mitarbeitenden. Wichtig ist ausschließlich, dass eine topaktuelle Sicherheitskopie sämtlicher Daten vorhanden ist.
2. Der Cloud-Anbieter ist für die Sicherheit der Daten im Cloud-Backup verantwortlich
Ein Irrglaube. Die Verantwortung für die Sicherheit und den Schutz der Daten liegt ausschließlich beim Cloud-Nutzer.
3. Es gibt keinen Unterschied zwischen Datensicherung und -wiederherstellung
Zwar sind sowohl Backup als auch Restore bedeutend für die Business Continuity, doch sind die Ziele unterschiedlich: Im einen Fall (Datensicherung) sind der Schutz und die sichere Speicherung der Daten das Ziel, im anderen deren schnelle Wiederherstellung.
4. Ein wöchentlicher Backup-Rhythmus ist ausreichend
In der Zeit zwischen der letzten Erstellung des Backups und dem Verlust der Daten kann viel passieren. Deshalb gilt: Je kürzer die Abstände, desto geringer ist der potenzielle Datenverlust im Ernstfall. Der kürzeste Backup-Rhythmus ist das „kontinuierliche Backup“. Nur durch eine permanente und konsequente Datensicherung in kurzen Intervallen können lange Produktionsausfälle und große Imageschäden vermieden werden.
5. Backup-as-a-Service ist unsicherer als eine On-Premises-Datensicherung im Rechenzentrum
Das Gegenteil ist der Fall: Mit der Cloud als Ziel für verteilte Datenablagen ist das Risiko eines Datenverlustes geringer als bei einer ausschließlichen On-Premises-Sicherung. Deshalb ist es wichtig, die Cloud in eine skalierbare und agile Backup-Strategie zu integrieren. Backup-as-a-Service (BaaS) ist dabei das führende Zukunftsmodell. Durch die Georedundanz liegt das Backup geographisch an einem anderen Ort, was automatisch Risiken verringert. Außerdem verfügen Backup-as-a-Service-Lösungen über moderne Verschlüsselungstechnologien.
6. Die native Verschlüsselung eines Cloud-Backup-Anbieters ist ausreichend
Nein, nur mit einer starken Verschlüsselung, die vor der Übertragung in die Cloud greift, sind Daten wirklich sicher. Andernfalls hat der Backup-Anbieter Zugriff auf Klartextdaten, und das sollte vermieden werden. Dies betrifft beispielsweise den Zugriff von Behörden aus Drittländern auf personenbezogene Daten von EU-Unternehmen. Um diesen Konflikt zu vermeiden, setzen viele US-Cloud-Anbieter auf EU-Tochterunternehmen. Aber auch mit diesem Konstrukt lässt sich nicht verhindern, dass ein Tochterunternehmen auf Druck einer US-amerikanischen Muttergesellschaft EU-Daten für US-Behörden freigibt. Problematisch ist zudem, dass EU-Bürger nicht das Recht haben, der Datenverarbeitung zu widersprechen. Anders als bei der DSGVO können keine Betroffenenrechte wahrgenommen werden. Sensible Daten sollten deshalb unbedingt vor dem Transfer in die Cloud verschlüsselt werden, personenbezogene Daten sollten es auch während der Verarbeitung und Speicherung über die Landesgrenze hinweg bleiben.
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