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Update: Zweites Laufwerks-Update behebt Kompatibilitätsprobleme Defekte Firmware legt Seagate-Festplatten lahm

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Nico Litzel

Seagate hat erneut ein Firmware-Fix für die Festplattenreihen Barracuda 7200.11, Barracuda ES.2 SATA und DiamondMax 22 veröffentlicht. Der aktuelle Patch soll „Kompatibilitätsprobleme“ des Vorgängers ausmerzen und einen plötzlichen Ausfall der Laufwerke verhindern. Bereits streikende Festplatten will der Hersteller kostenlos reparieren und bietet einen Recovery-Service an.

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Seagate will mit neuer Firmware einen Datenverlust verhindern.
Seagate will mit neuer Firmware einen Datenverlust verhindern.
( Archiv: Vogel Business Media )

In den vergangenen Wochen mehrten sich Berichte über plötzlich ausfallende Seagate-Festplatten. Offenbar keine Einzelfälle: Wie das Unternehmen jetzt bekanntgab, ist die Firmware der Datenspeicher für das Problem verantwortlich. Unter bestimmten Umständen kann diese dazu führen, dass Anwender beim Booten nicht mehr auf ihre Daten zugreifen können.

Probleme macht die Firmware der Barracuda 7200.11 und verwandte Produkte. (Archiv: Vogel Business Media)

Betroffen sind Festplatten, die bis Dezember 2008 gefertigt wurden. Zu den anfälligen Produkten zählen nicht nur Vertreter der Serie Barracuda 7200.11. Auch Festplatten verwandter Laufwerk-Familien könnten streiken. Laut einem von Seagate veröffentlichten Advisory zählen hierzu die Modelle Barracuda ES.2 SATA und Diamondmax 22.

Um das Problem zu beheben, bietet Seagate ein kostenloses Update an. Zudem können betroffene Anwender Hilfe per E-Mail oder per Telefon unter 00800/74732-4283 in Anspruch nehmen.

Trotz aller Probleme müssen sich Kunden keine Sorgen um ihre Daten machen, betont der Hersteller. Auch auf defekten Festplatten blieben Daten weiter erhalten. Sollte es Anwendern nicht gelingen, wieder auf ihre Daten zuzugreifen, soll ein kostenloser Recovery-Service von Seagate Abhilfe schaffen.

Update: Patch, die Zweite

Seagates erster Firmwarepatch führte offenbar zu einigen Komplikationen. Der Hersteller spricht von „Kompatibilitätsproblemen“, bedauert Anwendern entstandene Unannehmlichkeiten und schiebt überarbeitete Versionen des Firmware-Upgrades nach.

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