Rainer Graefen im Gespräch mit Guido Klenner über das Cloud-Storage-Konzept von Hewlett-Packard, Teil 1

Der Kauf von 3PAR ebnet HP den Weg in die Cloud

03.05.2011 | Redakteur: Rainer Graefen

Guido Klenner, Business Manager Online Storage bei Hewlett-Packard
Guido Klenner, Business Manager Online Storage bei Hewlett-Packard

Die IT muss für die Cloud leistungsfähiger werden. Interessanterweise scheiterte dieser Anspruch bislang an den klassischen Speichersystemen. Bislang. Guido Klenner erklärt, was sich geändert hat.

Die Unternehmens-IT muss immer mehr wie ein Service Provider agieren und ihre Dienstleistungen bedarfsorientiert bereitstellen und abrechnen. Dabei erbringt sie einen Teil der Dienste selbst und ergänzt sie ggf. durch Einkauf von externen IT-Leistungen.

Die Anforderung an die Unternehmens-IT sind dabei aber ähnlich strukturiert wie bei einem externen Service Provider, d.h auf die Speichertechnologien bezogen: Online-Skalierbarkeit, Mandantenfähigkeit, Verfügbarkeit, Verrechenbarkeit und SLAs, die sich durch unterschiedliche Leistungs- und Preismerkmale kennzeichnen.

Rasche Reaktionsfähigkeit ist im Business erforderlich

Mit der HP-Converged-Infrastructure-Strategie sollen traditionelle IT-Umgebungen optimiert werden, um den Aufbau und das Management Cloud-basierender Architekturen der nächsten Generation zu ermöglichen, bei einem gleichzeitig nahtlosen Übergang zu hybriden Modellen.

Dies umfasst die gesamte IT, vom Endanwender mit seinem mobilen Zugriff (z.B. mit einem Smart Phone), bis zum Unternehmen mit geschäftskritischen Anwendungen. Dieses Versprechen eines Cloud-Ökosystems ist für viele mobile Anwender am Frontend mit seinen „Apps“ schon zur täglichen Wahrheit geworden.

Doch der große Wandel der Infrastrukturen am Backend steht noch bevor. „Wir sehen deutlich, dass der Zukauf von externen Services wächst“, sagt Guido Klenner, der in Deutschland seit vielen Jahren das Speicher-Portfolio des größten IT-Herstellers der Welt betreut und seit kurzem für den Online-Storage verantwortlich ist.

Zwischen „early adaptors“ und Sicherheitsbedenken

Vor allem die Software-Entwickler zeigen sich als „early adaptors“ der Cloud-Bewegung, die Rechenleistung und Tools aus der Cloud dazukaufen. Trotz der vielen Optionen der Cloud sind vor allem deutsche Anwender zögerlicher als andere.

Das Unwohlsein wird getrieben von der Sorge um die eigenen Daten. Die Anwender wollen ihre Daten zwar in der Cloud ablegen, aber sie wollen auch wissen in welchem Land sich diese Cloud befindet.

„Personenbezogene Daten müssen häufig in Deutschland bleiben“, weiß Guido Klenner. „HP bietet seinen Kunden deshalb die Option, die Daten nur in deutschen Rechenzentren zu speichern. Für manche deutsche Firma ist schon Europa zu weit entfernt.“

Übergriffe schon im Speichersystem ausschließen

Solche Belege werden die Anwender beruhigen. Ausreichend sind sie nicht, um auch Sicherheitsexperten zu überzeugen. Der Speicher selbst steht in der Kritik, ein Ort unzulässiger Datenzugriffe sein zu können.

Multitenant muss der Speicher in der Cloud sein. Diese Mandantenfähigkeit ist eine notwendige und logische Erweiterung virtualisierter Speicher. Mit der Mandantenfähgikeit wird die Sicherheit, die ein dezidiertes Speichersystem bietet, auf virtualisierte Infrastrukturen übertragen.

Für jeden Mandanten ist ein Administrator definierbar, das System selbst wird von einem Supersystemuser betreut, der allerdings keinen Zugriff auf die Mandantenverwaltung hat.

weiter mit: Das 3PAR-System ist seinen Preis wert

 

Das Online Speichersystem-Portfolio von Hewlett-Packard

 

SAS, FC und die Reichweite

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