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Interview mit Dr. Thore Rabe, EMC Deutschland

„Der Markt für Backup und Recovery ist im Wandel“

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Stichwort Virtualisierung – bei vielen Unternehmen ist die Sicherung einer hybriden Umgebung notwendig ...

Rabe: Das ist richtig, oft ist nur ein Teil der IT-Infrastruktur wie zum Beispiel bestimmte Anwendungen virtualisiert. Heute müssen Backup- und Recovery-Lösungen in der Lage sein, verschiedene Unternehmensumgebungen mit einer Vielzahl von Datentypen und Arbeitslasten zu schützen, darunter Unternehmensanwendungen, Dateisysteme auf unterschiedlichsten Storage-Systemen, virtualisierte Umgebungen, Remote-Standorte, Desktops und Laptops. EMC Avamar sowie auch EMC NetWorker ermöglichen schnelle, effiziente Backup- und Recovery-Vorgänge in allen klassischen Welten. Zusätzlich eignen sie sich auch für kombinierte Umgebungen, in denen der Übergang zwischen klassischem Rechenzentrum, Private und Public Cloud bereits begonnen hat.

Müssen Unternehmen da nicht ihre Backup- und Recovery-Strategie überdenken?

Rabe: Die Unternehmens-IT befindet sich in einem Transformationsprozess, von dem auch das Thema Backup und Recovery betroffen ist. Die passende Backup- und Recovery-Strategie muss mit der Transformation Schritt halten. Die Lösung liegt in festplattenbasierten, speziell entwickelten Appliances. Deduplizierung sowie die Integration von Backup-Software und –Speicher helfen Unternehmen zusätzlich, Backup- und Recovery-Prozesse effizient zu gestalten und das wichtigste Gut – die Daten – zu schützen.

Wichtig sind hier die Komponenten Zeit und Geschwindigkeit, denn die Backup-Fenster werden immer kleiner. Die Daten, die es zu schützen gilt, werden dabei keinesfalls weniger. Mit den Lösungen von EMC wird die Backup-Zeit um 90 Prozent verringert, die Integration von Backup-Software und -Speicher verkürzt die Zeit für ein Backup um das 30-Fache. Die Integration erleichtert die Bereitstellung und das Management von EMC Backup und Recovery, während die Deduplizierung den Bedarf an Speicherplatz und Bandbreite reduziert.

Das Budget spielt in vielen Unternehmen für IT-Verantwortliche eine große Rolle und bremst Investitionen, beispielsweise in eine neue Backup- und Recovery-Lösung.

Rabe: Die meisten Unternehmen geben heute ihre Budgets für die Wartung ihrer vorhandenen, älteren Infrastruktur und ihrer Anwendungen aus. In neue Lösungen wird selten investiert. Gerade der Einsatz von Band-basierten Backup- Lösungen ist jedoch teuer, weil für das Management, die Lagerung und den Transport der Bänder die nötigen Ressourcen vorhanden sein müssen.

Mit einer neuen Backup- und Recovery-Infrastruktur, die Backup-Software und –Speicher integriert, erreichen Unternehmen nicht nur höhere Performance sondern auch verbesserte Anwenderfreundlichkeit und einfachere Wartung. Unsere Kunden berichten nach durchschnittlich sieben Monaten über eine Amortisierung ihrer Investitionen und die Reduzierung des erforderlichen Backup-Speichers um das 10- bis 30-Fache. Außerdem geben sie an, die erforderliche Bandbreite um bis zu 99 Prozent und den Zeitaufwand für die Backup-Administration um 81 Prozent reduziert zu haben. Die Investitionen zahlen sich also aus.

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