Praxistest Buffalo TeraStation Duo, Teil 2

Der SMB-Administrator muss viele NAS-Verwaltungsfunktionen beherrschen

Seite: 2/3

Installation und erste Konfiguration

Ebenfalls von großer Bedeutung ist das Systemmenü, denn hier geht es an die Konfiguration der Speicherkomponenten. Zum einen haben die Administratoren an dieser Stelle Gelegenheit, die internen und externen Festplatten zu überprüfen und zu formatieren, zum anderen findet sich hier auch die RAID-Konfiguration, mit der sich Arrays anlegen, scannen und löschen lassen.

Der NAS-Server unterstützt die RAID-Modi 0 und 1, größere Modelle der TeraStation-Familie mit mehr Festplatten arbeiten – wie oben bereits erwähnt – unter anderem auch mit RAID 5, 6 und 10. Das RAID-Konfigurationsmenü gibt Aufschluss über die Belegung einzelner Arrays.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Zusätzlich haben die Anwender innerhalb des Systemmenüs die Option, Kopiervorgänge von einem Verzeichnis in ein anderes oder zeitgesteuerte Backups einzurichten, beispielsweise auf andere TeraStations. Dazu kommen diverse allgemeine Einstellungen.

Zu ihnen gehören die Zeitkonfiguration (mit NTP), der Systemname und die zu verwendende Sprache (Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch oder Thailändisch).

Hardware-Support

Unter „Wartung“ richten die zuständigen Mitarbeiter E-Mail-Benachrichtigungen ein (bei Bedarf auch mit SMTP-Authentifizierung), die sich mit dem Status der Festplatten, Lüfterproblemen, HDD-Fehlern, Quotas, Systemwarnungen und Backups befassen können.

An gleicher Stelle erfolgt auch die Syslog-Konfiguration und die Benutzer haben Gelegenheit, einen Warnton zu aktivieren, der bei Überhitzungen, Festplattenfehlern, Lüfterausfällen und Problemen mit der USV ertönt.

Interessanter ist die Energieverwaltung, denn hier lassen sich neben einer Synchronisierung mit einer USV auch Funktionen zum HDD-Spindown aktivieren und insgesamt drei Timer setzen, um den Server automatisch zu definierten Zeiten hoch- und runterzufahren. Punkte zum Factory-Reset, zum Formatieren der Festplatten, zum neu Starten und zum Herunterfahren schließen den Leistungsumfang der Systemkonfiguration zusammen mit einem Menü zum Festlegen der Parameter für das LC-Display auf der Gerätevorderseite ab. Bei dem Display besteht die Möglichkeit, die Helligkeit zu beeinflussen und festzulegen, welche Informationen es anzeigen soll: IP-Adressen, HDD-Modi, Zeit oder HDD-Auslastung. Die Funktion zum Anpassen der Helligkeit ist unter anderem sehr sinnvoll, wenn der NAS-Server in einem Wohnzimmer steht und das Leuchten des Displays sonst – beispielsweise beim Fernsehen – stören würde.

weiter mit: Testbeschreibung und Fazit

(ID:2051511)