Praxistest Buffalo TeraStation Duo, Teil 2

Der SMB-Administrator muss viele NAS-Verwaltungsfunktionen beherrschen

25.05.2011 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Rainer Graefen

Das Konfigurationswerkzeug NASNavigator 2
Das Konfigurationswerkzeug NASNavigator 2

Mit den kapazitätstechnischen Fortschritten wächst auch die installierbare Speicherkapazität semi-professioneller NAS-Systeme. Wichtig wird damit die einfache Überwachung und Wartung der Systemverfügbarkeit.

An dieser Stelle ist es sinnvoll, kurz auf die Funktion „koordiniertes Ein-/Ausschalten“ einzugehen, da diese von großem Nutzen sein kann, wenn es darum geht, Strom zu sparen. Damit sie funktioniert, muss allerdings auf allen beteiligten Clients die NASNavigator-2-Software laufen.

Wenn diese Grundvoraussetzung erfüllt und das Feature „koordiniertes Ein-/Ausschalten“ aktiv ist, so startet der NAS-Server automatisch, sobald einer der dazugehörigen Clients hochgefahren wird. Genauso schaltet er sich nach dem Herunterfahren des letzten Client-Systems auch selbstständig wieder aus.

Netzwerk-Ports verbinden wie beim Enterprise-Storage

Im Test kam es beim Einsatz der genannten Funktion zu keinen Problemen. Setzt ein Unternehmen Linux-Clients ein, so können diese den Server jederzeit über die oben erwähnte Wake-on-LAN-Funktion hochfahren.

Abgesehen davon umfasst die Netzwerkkonfiguration auch noch die Einstellungen zum Port-Trunking (mit Round-Robin-Richtlinie, XOR-Richtlinie, dynamischer Link-Aggregation, adaptivem Lastenausgleich bei Übertragungen und ähnlichem) und das Menü zum Eingeben der Informationen, die zum Beitritt des NAS-Servers zu einer Windows-Domäne erforderlich sind.

Im Test aktivierten wir das Port-Trunking mit adaptivem Lastenausgleich und das System verhielt sich anschließend so wie erwartet.

Speicher auch für Linux

Ebenfalls zum Bereich Netzwerk gehört die NFS-Konfiguration, die Buffalo zwar bereitstellt aber – wie angesprochen – nicht offiziell unterstützt. Um per NFS auf ein Share zuzugreifen (im Test verwendeten wir einen Linux-Client unter Ubuntu 10.10), genügt es, die NFS-Funktion zu aktivieren, den freizugebenden Ordner zu bestimmen und dem Server den Client, der auf das Share zugreifen soll, mit Systemname und IP-Adresse mitzuteilen.

Danach lässt sich das Verzeichnis vom Client aus über den Befehl

  • mount {IP-Adresse des NAS-Servers}:/mnt/array1/{sharename} /{Name des Zielverzeichnises auf dem Client}

ins Dateisystem einbinden.

Das gilt natürlich nur, wenn die Default-RAID-Konfiguration nicht geändert wurde, sonst könnte das Array möglicherweise anders heißen. Die restlichen Punkte der Netzwerkkonfiguration befassen sich mit dem Einrichten des Webservers, den SNMP-Settings und der Konfiguration des integrierten MySQL-Servers, über den die Benutzer eine Datenbank für alle Rechner im Netz bereitstellen können.

weiter mit: Von der Installation bis zum Support

 

Leistungsumfang des Servers

 

Feintuning von Texten erforderlich oder Übersetzer sollte man nicht unterbezahlen

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2051511 / Speichersysteme)