Ein Unglück kommt selten allein, lautet ein altbekanntes Sprichwort. In der IT kann vieles zu Datenverlusten führen – von einfachen Benutzerfehlern über Cyberattacken bis hin zu großflächigen Elementarschäden durch Wasser oder Feuer. Leistungsfähige Backup- und Disaster-Recovery-Systeme sind daher ein Muss, um für Ernstfälle gerüstet zu sein.
Überlebenswichtig für Unternehmen: Backup und Disaster Recovery.
Ein absoluter Klassiker in der IT sind Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen. In Kombination sorgen sie dafür, dass geschäftskritische Daten sicher und stets aktuell gelagert und im Notfall schnell wiederhergestellt sind. Im Unternehmensalltag sind derartige Systeme obligatorisch, um in Problemfällen möglichst umgehend reagieren und den Produktivbetrieb wiederaufnehmen zu können.
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Das Thema ist zwar altbekannt, aber auch aktueller denn je. Im Zuge der Corona-Pandemie und dem vermehrten Einsatz von Home-Office und Co. war es umso wichtiger, die aktuellen Datenbestände zuverlässig in die Sicherung zu überführen. Parallel zur notgedrungenen Umstellung auf mehr verteiltes Arbeiten nahm auch die Zahl der Sicherheitsvorfälle deutlich zu. Laut den Marktforschern von Gartner berichteten gut drei Viertel aller Unternehmen von mindestens einem Vorfall in den vergangenen drei Jahren, der den Einsatz von Disaster Recovery erforderte. Mehr als die Hälfte der Unternehmen gab sogar an, dass dies mehrfach der Fall war.
Systeme im Wandel der Zeit
Noch vor nicht allzu langer Zeit galt das erprobte Disk-to-Disk-to-Tape-Modell als ausreichend für Backups. Dies hat sich aber umfassend geändert: Moderne Geschäftsabläufe erfordern entsprechend leistungsfähige Systeme, wie etwa Multi-Cloud-Verfahren, multiple Backups und einen allgemein stärkeren Einsatz Cloud-basierter Umgebungen. Klassische Ansätze werden diesen Anforderungen nicht immer gerecht und stoßen auch in Sachen Skalierung und Automatisierung an ihre Grenzen.
Wenig überraschend liegen Lösungen im Trend, die mit einfacher Implementierung und Verwaltung punkten können. Wichtig sind für Unternehmensnutzer auch ein möglichst geringer Investitionsaufwand sowie die sofortige Verfügbarkeit der gesicherten Daten im Ernstfall. Im Fokus stehen daher das automatisierte Backup und die schnelle Wiederherstellung von Daten und Workloads – und das sowohl On-Premises als auch in der Cloud und in virtuellen Maschinen. Moderne Technik wie etwa Flash-Arrays oder Cloud-Dienstleister sorgen hierbei für die nötigen Speicher- und Leistungsreserven.
DRaaS als Trendthema
Die Cloud spielt eine wichtige Rolle, wenn es um aktuelle Backup- und Disaster-Recovery-Strategien geht. Neben Cloud-Backups ist vor allem Disaster-Recovery-as-a-Service (DRaaS) ein Trendthema. Dabei wird die gesamte Datenproduktion eines Unternehmens in die Cloud abgebildet. Anfallende Daten werden direkt repliziert. Dieses Verfahren gestattet automatisiertes Failover und Failback – selbst bei Störungen vor Ort bleibt der Zugriff auf die Unternehmensdaten über den Cloud-Provider möglich. Ausfallzeiten werden dadurch minimiert, die Geschäftskontinuität ist weitestgehend gewährleistet.
Die Verwaltung derartiger Services findet meist über ein Portal des Anbieters statt und ermöglicht auch das zentrale Management mehrerer Standorte. Weitere Vorteile sind ein reduzierter Wartungsaufwand sowie die unkomplizierte Möglichkeit für Testläufe. Dank der leistungsfähigen Auslegung der Cloud-Dienste sind auch ambitionierte Recovery Time Objectives (RTOs) erreichbar. Wie in vielen anderen Segmenten punkten auch die Backup- und Disaster-Recovery-Dienste aus der Cloud durch hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit sowie vergleichsweise niedrige Gesamtbetriebskosten im Vergleich mit On-Premises-Systemen.
Zukunftsträchtiger Markt
Die Marktforscher von Mordor Intelligence bestätigen ihre letztjährige Einschätzung der Marktlage für DRaaS-Systeme. Demnach erwarten die Experten bis 2026 ein jährliches Wachstum („Compound Annual Growth Rate“, CAGR) von 12 Prozent. Der asiatisch-pazifische Raum stellt hierbei den größten Markt, während vor allem in Nordamerika mit hohen Zuwachsraten gerechnet wird.
Als wichtige Treiber gelten der zunehmende Einsatz von DRaaS-Lösungen bei Banken, Finanzdienstleistern und Versicherern, die ihren Kunden einen möglichst durchgehenden Service ohne Downtime bieten wollen. Zudem achten Unternehmen und Organisationen im Zuge regulatorischer Vorgaben verstärkt auf den Schutz ihrer Kundendaten und setzen daher auf modernste Lösungen, um diesen zu gewährleisten.
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Stand: 08.12.2025
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