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Weniger Daten, schnellere Replikation
Eine Ursache der langen Laufzeiten war dabei sicher die ursprüngliche Backup-Infrastruktur: Hier setzte OSI bis vor kurzem auf konventionelle Tape Libraries, Server von HP und Software von Symantec.
Benötigt wurde vor diesem Hintergrund eine Lösung, die vor allem den extremen Zeitdruck aus den täglichen Backup-Jobs herausnahm. Gleichzeitig bot sich die große Menge stets gleicher Daten, die im OSI-Netzwerk zirkulierten, geradezu für eine Deduplikation an.
Das nach diesem Prozess verbleibende geringere Informationsvolumen würde sich überdies einfacher – nämlich per Breitband-Internetverbindung – an einen zweiten Standort replizieren und schneller rücksichern lassen.
Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl der neuen Lösung war, dass die Datensicherung automatisch ablaufen sollte, um „Handarbeit“ als Fehlerquelle von vornherein auszuschließen und den Mangel an IT-Experten vor Ort auszugleichen.
Kapazitätsbedarf senken oder Performance verbessern?
Nach intensiver Beratung mit ihrem IT-Dienstleister Cyclestor entschlossen sich Ondrus und seine Mannschaft schließlich zur Evaluation der DXi-Appliances von Quantum.
Quantums genereller Analyse zufolge richtet sich die Wahl der Disk-Backup- und damit der Deduplikations-Strategie nach den Zielen, die der Anwender verfolgt: Soll der Bedarf an Speicherkapazität und Bandbreite gesenkt oder der Backup-Vorgang „an sich“ beschleunigt werden?
Zudem ist im Vorfeld zu klären, ob die fraglichen Daten und die damit arbeitenden Anwendungen sich überhaupt für eine Deduplikation eignen. Bei einigen Datentypen – wie etwa bestimmten Bildformaten, den Logfiles von Datenbank-Managementsystemen oder bereits komprimierten sowie verschlüsselten Daten – bringt die Technik de facto nichts.
Vorher oder nachher Dubletten aussortieren
Die Antwort auf die Frage „Kapazität oder Tempo?“ ist vor allem deshalb so wichtig, weil sie laut Quantum darüber entscheidet, zu welchem Zeitpunkt die Deduplikation stattfindet, der über die Wahl des richtigen Equipments entscheidet.
Bei den DXi-Appliances kann der Anwender grundsätzlich unter zwei Verfahren wählen: In allen Modellreihen (3500, 5500 und 7500) verfügbar ist der so genannte Adaptive-Modus, bei dem ein Algorithmus die Datensegmente bereits bei der Einspeisung auf Dubletten prüft und letztere aussortiert.
So wird das Datenvolumen nachhaltig minimiert, weswegen sich die Methode für alle Unternehmen anbietet, die hauptsächlich Kapazitäten sparen bzw. besser auslasten möchten.
weiter mit: Nur noch halber Zeitbedarf
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