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Datev sorgt für Unterbrechungsfreiheit bei Speichersystemen

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Die Datev kann sich also dank der neuen Lösung darauf verlassen, dass auch ein Fehler auf dem primären Speichersystem nicht dazu führen wird, dass Datenabfragen stocken. Demnächst, nach der Implementierung einer neuen Microcode-Version, wird das Feature in den Echtbetrieb übernommen.

Weitere wichtige Entscheidungsgründe waren die hohe Schreibleistung des Systems und das günstige Preis-Leistungsverhältnis. Auch die flexible Dimensionierung war ein Argument: „Wir suchten etwas, das irgendwo zwischen Midrange und High-End liegt – also viele High-End-Funktionen hat, aber bei Kapazität und Preis eher dem Midrange-Bereich zugeordnet werden kann“, erklärt Golüke.

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Das ist bei dem 3Par-System der Fall. Auch wenn sie jetzt noch nicht genutzt werden, kann die Datev jederzeit auf Funktionen wie Tiering, die Unterstützung mehrerer Speichermedien einschließlich SSD und Thin Provisioning zugreifen. Geliefert wurde jedes System erst einmal mit 448 SAS-Platten zu je 600 GByte.

Reibungslose Migration

Die Bestellung erfolgte im September 2012, dank der unverzüglichen Lieferung konnten die Implementierung im Oktober und die Inbetriebnahme im November abgeschlossen werden. Die Endabnahme nach der Überprüfung der geforderten Leistungswerte unter Produktionsbedingungen wurde im Januar 2013 erklärt.

Die Migration gestaltete sich problemlos: Das HP 3Par StoreServ 10400 wurde mit dem bisherigen System zu einem virtualisierten Gesamtsystem verbunden und die Server dann in einem Schritt vom Altsystem auf das 3Par-System verschoben. Anschließend wanderten innerhalb von sechs Wochen alle Server schrittweise auf das neue System. „Downtime ist durch diesen Migrationsprozess kaum entstanden“, freut sich Stark.

Inzwischen laufen auf dem neuen Speichersystem vielfältige und wichtige interne Anwendungen. Dazu gehören die Steuerungs- und Datenbanksysteme für die Produktion im Druck- und Versandrechenzentrum, die SQL-Datenbanken für die Informationssysteme des Datev-Anwenderservices, das Bewerbermanagement und die Steuerung der Smartphone-Infrastruktur sowie sämtliche Anwendungen und Datenbanken für die Social-Media-Aktivitäten der Datev in Sharepoint, Lync oder im Intranet. Dazu kommen zentrale Fileserver für alle Abteilungen der Datev und nicht zuletzt die virtualisierten Desktops der VMware-View-Infrastruktur. Dabei können 400 Desktops gleichzeitig auf den Speicher zugreifen, ohne dass die Antwortzeiten beeinträchtigt werden. Insgesamt sind ungefähr 1.300 virtuelle Systeme auf der Speicherlösung zu Hause. Sie kommuniziert über 8-GBit/s-FC-Verbindungen mit der übrigen IT-Infrastruktur.

Zeitersparnis bei der Administration

Die Kooperation zwischen Lieferant HP und der Datev überzeugte laut Golüke:„HP hat sehr schnell geliefert und das Altsystem zurückgenommen, so dass wir uns nicht um die Entsorgung kümmern mussten.“ Dass die Datev nicht nur bei Servern wie bisher, sondern jetzt auch hinsichtlich eines Speichersystems mit HP zusammenarbeitet, habe sich bisher bewährt.

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