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Die Lagerhaltung macht den Unterschied
Grundsätzlich sind bei der Lagerung einige Faktoren zu berücksichtigen. Gerade viele kleine und mittelständische Unternehmen bewahren ihre Tapes aus Kostengründen in den eigenen Räumlichkeiten auf.
Bei unsachgemäßer Lagerung kann es ein böses Erwachen geben, wenn die vermeintlich gesicherten Daten plötzlich nicht mehr wieder herstellbar sind. Tape-Kassetten erfordern eine trockene Umgebungsluft, zu viel Wärme ist eben so schädlich wie zu niedrige Temperaturen.
Hinzu kommt, dass Zwischenfälle wie ein Feuer oder Hochwasser zwar unwahrscheinlich, aber eben nicht unmöglich sind. Deshalb ist eine Lagerung der Kassetten im Keller eines Unternehmensgebäudes nicht nur nach lagertechnischen Aspekten kritisch.
Aus Sicherheitsgründen sollten Unternehmen ihre Tapes an einem anderen Standort als dem eigenen Firmensitz aufbewahren. Hierfür bieten externe Dienstleister die Einlagerung der Datenträger in hochsicheren Archiven an.
Das Band mag es gerne trocken und zimmerwarm
Diese gesicherten Center sind auf die spezifischen Lageranforderungen von Tapes ausgelegt. Darüber hinaus dient dieser so genannte externe Datenträgerschutz auch der Absicherung und Wiederherstellung der Daten im Katastrophenfall.
Tritt ein Notfall im eigenen Unternehmen ein, können Unternehmen den kürzlich zurückliegenden Status Quo ihres Rechenzentrums über die externen Datenträger wiederherstellen.
Gleichzeitig sind ihre Daten dank der hohen Sicherheitsstandards und des geschulten Personals des Dienstleisters sowohl vor Datenklau als auch Manipulation geschützt.
Daten im Tape-Tresor
Zwar haben Tapes den Ruf einer veralteten Technologie, dennoch sollten Unternehmen sie für ihre Speicherung in Erwägung ziehen. Archivierungsspezialisten wie Iron Mountain holen die Backup-Datenträger nach Bedarf ab und liefern sie auch rund um die Uhr wieder an den Kunden aus.
So kann sicher gestellt werden, dass Informationen immer genau dann zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden. Die dafür verwendeten Transportfahrzeuge sind entsprechend klimatisiert, speziell gesichert und per Satellit verfolgbar.
Einmal im Archivcenter des Dienstleisters angekommen, werden die Daten rund um die Uhr bewacht. Spezielle Brandfrüherkennungssysteme, Brandmauern und Stahltüren verhindern Schwelbrände oder Feuer innerhalb der Archive – ohne die Bänder durch Wasser aus Sprinkleranlagen zu beschädigen.
Die eingesetzten Brandmeldeanlagen sind über Standleitungen auf die zuständigen Leitstellen der Feuerwehr aufgeschaltet. Durch eine permanente Klimakontrolle und -steuerung lagern die Tapes stets bei idealen Temperaturen und entsprechender Luftfeuchtigkeit.
Rufmord kann tödlich sein
Externe Partner für das Informationsmanagement können Unternehmen dabei unterstützen, ihren hart erarbeiteten guten Ruf zu verteidigen und sie bei der korrekten Umsetzung komplexer interner und externer Bestimmungen beraten.
Unternehmen müssen sich gegen den falschen Umgang mit Daten wappnen und Initiative ergreifen. Tun sie das nicht, riskieren sie katastrophale Konsequenzen. Dabei spielt es keine Rolle, wie die Informationen abhanden kamen oder zerstört wurden.
Tapes sind wahre Überlebenskünstler und indem man ihre Stärken mit einer jahrzehntelangen Storage-Expertise verbindet, erhalten Unternehmen ein Medium, das ihre geschäftskritischen Daten lange, kostengünstig und zweckgemäß verwahrt.
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