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Speichertipp: Erweiterte Datenrettung mit modularer Tiefenanalyse Disk Drill 6 für Windows und macOS

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Disk Drill 6 erweitert die Datenrettung auf Windows und macOS durch eine Scan-Engine, ein spezialisiertes Kameramodul und ein überarbeitetes bytegenaues Sicherungsverfahren. Die Software verarbeitet zahlreiche Dateisysteme und unterstützt vielfältige Geräteklassen.

Disk Drill kann verloren gegangene Daten wiederherstellen. (Bild:  Joos – CleverFiles)
Disk Drill kann verloren gegangene Daten wiederherstellen.
(Bild: Joos – CleverFiles)

Disk Drill 6 bietet eine Kombination aus moderner Scan-Technik, vielseitiger Kameradatenanalyse und einer überarbeiteten Sicherung des Datenträgers. Die Windows-Ausgabe ergänzt den etablierten macOS-Zweig und führt die Datenrettung auf internen und externen Laufwerken, USB-Medien, Speicherkarten sowie angeschlossenen Geräten weiter. Die Software enthält auch einen ReFS-Scanner.

Datenrettung für verschiedene Dateisysteme

Die Software verarbeitet eine große Bandbreite an Dateisystemen aus unterschiedlichen Plattformen. Dazu gehören FAT, exFAT, NTFS, ReFS, HFS+, APFS sowie die Linux-Typen EXT2, EXT3, EXT4 und BTRFS. Auch ein fehlendes oder beschädigtes Dateisystem blockiert die Analyse nicht, da die Scan-Engine den Datenträger sektorweise abtastet und interne Strukturen rekonstruiert. Die Wiederherstellung deckt zahlreiche Dateitypen ab. Dazu zählen Office-Dokumente in vielen Varianten, RAW-Fotos aus aktuellen Kamerasystemen, Audio- und Videocodecs aus unterschiedlichsten Quellen sowie Archiv- und Containerformate. Vor dem Restore lässt sich jede Datei in einer Vorschau prüfen, um die Integrität vorab zu bewerten.

Die kostenlose Windows-Version liefert alle Kernfunktionen und stellt einen Test für die Datenrettung bereit. Sie stellt bis zu 100 Megabyte wieder her und zeigt den vollen Umfang der Scan-Technik. Für grundlegende Wiederherstellungen reicht diese Grenze oft aus; zugleich ermöglicht sie eine fundierte Einschätzung der Erfolgsaussichten eines größeren Projekts. Die Bedienoberfläche führt kompakt durch Auswahl, Analyse und Wiederherstellung, ohne dass tiefgehende Kenntnisse erforderlich sind.

„Advanced Camera Recovery Modul“ kann SD-Karten wiederherstellen

In Disk Drill 6 rückt das „Advanced Camera Recovery Modul“ in den Mittelpunkt. Viele Kameras und Action-Systeme schreiben Videodaten fragmentiert auf SD-Karten. Dadurch scheitern herkömmliche Werkzeuge häufig an einer rekonstruierten Abfolge, was zu beschädigten oder nicht abspielbaren Dateien führt. Die Engine der neuen Version durchsucht das komplette Medium, identifiziert zusammengehörige Video-, Audio- und Metadatenfragmente und setzt diese wieder zu nutzbaren Dateien zusammen. Die Unterstützung reicht von DSLR-Modellen über Action-Kameras von GoPro oder Insta360, Systeme von Canon, DJI und weiteren Herstellern bis zu Drohnen, Dashcams, intelligenten Mikroskopen und Teleskopen. Einstellbare Parameter ermöglichen eine gezielte Fragmentanalyse, die auf die Eigenschaften des genutzten Kamerasystems abgestimmt ist.

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