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Speichertipp: Midnight Commander als textbasierter File-Manager im professionellen Einsatz Effiziente Dateiverwaltung für Linux und macOS auf der Konsole

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Midnight Commander kombiniert klassische UNIX-Werkzeuge mit einer modernen textbasierten Bedienoberfläche. Die Anwendung richtet sich an Nutzer, die Dateiverwaltung direkt im Terminal erledigen und dabei auf grafische Oberflächen verzichten möchten.

Midnight Commander auf Linux nutzen.(Bild:  Joos – Zaytsev)
Midnight Commander auf Linux nutzen.
(Bild: Joos – Zaytsev)

Das Open-Source-Tool Midnight Commander arbeitet im Vollbildmodus und nutzt ncurses oder S-Lang für die Darstellung. Dadurch funktioniert das Tool sowohl auf lokalen Konsolen als auch über entfernte SSH-Sitzungen oder Terminalemulatoren unter X11. Die zweigeteilte Oberfläche erlaubt das gleichzeitige Arbeiten in zwei Verzeichnissen, unterstützt durch Tastenkürzel für Dateioperationen wie Kopieren, Verschieben oder Löschen.

Neben grundlegenden Funktionen bietet Midnight Commander eine Suchfunktion, die rekursiv durch Verzeichnisse navigiert, sowie eine integrierte subshell für den direkten Zugriff auf systemweite Kommandos. Ein interner Editor, ein Dateibetrachter und ein Vergleichswerkzeug sind ebenfalls enthalten und reduzieren den Bedarf an externen Tools.

Die Anwendung lässt sich unter der GNU General Public License frei nutzen. Der Quellcode liegt auf GitHub. Für Ubuntu erfolgt die Installation über den Paketmanager mit „apt-get install mc“. Starten lässt sich das Tool durch Eingabe von „mc“.

Midnight Commander steht zudem für weitere Plattformen wie Fedora, Red Hat, FreeBSD und macOS bereit. Die Konfiguration ist flexibel, insbesondere durch die Unterstützung von Skins. Farbschemata lassen sich über mitgelieferte Vorlagen anpassen oder über ein Online-Repository selbst erstellen.

Zur Dokumentation dienen ausführliche Manpages für alle Programmteile. Die kontextbasierte Online-Hilfe über „F1“ ergänzt das Informationsangebot direkt aus der laufenden Anwendung heraus.

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