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Für sieben Euro pro Monat garantiert die DATEV den schnellen File- und Datenbank-Restore

Ein Online-Backup muss Technik-Muffel überzeugen können

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Zur Sicherheit durch den Tunnel

Bei DATEVnet handelt es sich um ein besonderes Dienstleistungsangebot mit geschütztem Zugang ins Internet über eine getunnelte VPN-Verbindung. Für Anwender, die dieses Feature nicht nutzen, wurde eine gesicherte SSL-Verbindung für die Übertragung der Daten geschaffen.

Wegen des dafür zu veranschlagenden Entwicklungsaufwands entschied man sich für einen Roll-out des Service in zwei Schritten. Um den speziellen Anforderungen der Kanzleien zu genügen, erweiterte DATEV die Asigra-Software um verschiedene Eigenentwicklungen.

Hierzu gehören z.B. der Zugriff und die Authentifizierung über SmartCard, ein Wizard zur vereinfachten Handhabung und Einstellungsverwaltung oder diverse Pre- und Post-Commands für Datenbank-Backups, die über speziell entwickelte File-Backups den Zugriff auf den geschützten DATEV SQL-Server ermöglichen.

Nicht nur die DATEV-Daten sind sicher

Die Anpassungen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit Asigra und HMK. Asigra stellte den DATEV-Entwicklern so auch eine Programmierschnittstelle für die Remote-Steuerung des Systems bei Kunden zur Verfügung. „Da sind wir von allen Asigra-Nutzern in Deutschland sicher die einzigen, die das machen“, meint Martin Herbel schmunzelnd.

Technologisch sieht die Lösung so aus, dass ein beim Anwender installierter Client via Internet mit der hochverfügbaren Asigra n+1-Software kommuniziert und nach per SmartCard erfolgter Anmeldung die verschlüsselte Datensicherung anstößt.

Hierzu holt sich der Client die Daten von den anderen Zielsystemen in Kanzlei oder Unternehmen. Bei der Einrichtung werden die zu sichernden Informationen der DATEV-Anwendungen automatisch einbezogen.

Auch die Daten anderer Programme lassen sich sichern, müssen jedoch manuell konfiguriert werden. Das für den schnellen Restore als Backup-to-Disk-Lösung entwickelte Asigra läuft im DATEV-Rechenzentrum in einer Hitachi NAS-Umgebung aus NAS Gateway mit nachgeschaltetem SAN Speicherarray.

Billiger wäre geschenkt

Im Rechenzentrum werden die Daten auf einem weiteren NAS-Server gespiegelt. Zusätzlich wurde eine dritte Backup-Instanz implementiert, so dass die Daten auch noch an einem Ausweichstandort vorgehalten werden.

Das Angebot wird bereits sehr gut angenommen. „Weil der Service quasi aus der Steckdose kommt, muss ein Anwender nicht in zusätzliche Hardware investieren. Weil er einfach zu bedienen ist, ist kein profundes IT-Wissen vor Ort nötig.

Somit bietet der Dienst höchste Sicherheit zu minimalem Aufwand, und das wird im Markt positiv zur Kenntnis genommen“, deutet Georg Storck, im Produktmarketing der DATEV für RZ-Kommunikationsdienste und Datensicherung online veranwortlich, den bisherigen Zuspruch.

Dass das Ganze nicht teuer sein muss, zeigt der der attraktive Preis ab sieben Euro monatlich.

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