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NAS-Betriebssystem Was ist der Synology DiskStation Manager (DSM)?

Von Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber 2 min Lesedauer

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Synology DiskStation Manager (DSM) ist das Betriebssystem der Netzwerkspeicher (NAS) des Herstellers Synology. Mit dem DiskStation Manager lassen sich die NAS-Systeme von Synology über eine grafische Benutzeroberfläche per Webbrowser konfigurieren, überwachen und steuern. Der Synology DiskStation Manager ist modular aufgebaut. Über Pakete ist es möglich, den Funktionsumfang des Betriebssystems zu erweitern.

Der DiskStation Manager ist das Betriebssystem für die weitverbreiteten Synology-NAS-Geräte.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Der DiskStation Manager ist das Betriebssystem für die weitverbreiteten Synology-NAS-Geräte.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Das Betriebssystem der Network-Attached-Storage-Systeme (NAS-Systeme) des Herstellers Synology heißt DiskStation Manager. Die Abkürzung lautet DSM. Synology ist einer der weltweit führenden Hersteller von NAS-Systemen. Das Produktportfolio des im Jahr 2000 gegründeten taiwanesischen Unternehmens mit Sitz in Taipeh reicht von kleinen NAS-Servern für private Anwender bis zu großen NAS-Systemen für den professionellen Einsatz und für Hochleistungsrechner.

Der DiskStation Manager basiert auf Linux und besitzt eine intuitiv bedienbare, grafische Oberfläche. Sie lässt sich per Webbrowser von Rechnern mit beliebigen Betriebssystemen aus nutzen. Die Benutzeroberfläche ähnelt dem Desktop eines klassischen Computerbetriebssystems. Über die Benutzeroberfläche lassen sich die NAS-Systeme konfigurieren, überwachen und steuern. Sämtliche Aufgaben können per Maus, Tastatur und GUI erledigt werden.

Aufrufen lässt sich der DSM durch die Eingabe der IP-Adresse oder der URL des NAS-Servers. Bei neuen NAS-Systemen wird der Anwender von einem Assistenten durch die Ersteinrichtung geführt. Die aktuelle Hauptversion des DiskStation Managers ist DSM 7.3 (Stand Mai 2026). Neben dem klassischen DSM gibt es auch eine DSM-Enterprise-Version. Es handelt sich um eine auf maximale Ausfall- und Datensicherheit ausgelegte Version des NAS-Betriebssystems, die speziell für High-End-Speichersysteme von Synology und Unternehmens-Workloads mit höchsten IOPS-Leistungs- und Kontinuitätsanforderungen vorgesehen ist. Sie unterscheidet sich von der Standard-DSM-Version vor allem durch erweiterte Funktionen für Skalierbarkeit, unterbrechungsfreie Verfügbarkeit und nahtlose Integration in komplexe IT-Infrastrukturen.

Der Funktionsumfang des DSM

Der Synology DiskStation Manager ist modular aufgebaut und bietet einen großen Funktionsumfang, der sich über Pakete erweitern lässt. Das sogenannte Paketzentrum der Benutzeroberfläche agiert wie eine Art App-Store für Synology-Geräte. Zusätzliche Features lassen sich dort per Mausklick installieren. Es existieren zahlreiche Pakete für verschiedene Funktionsbereiche wie Media-Server, File-Management, Office-Anwendungen, Backup-Lösungen, Virtualisierung, Systemadministration, Benutzerverwaltung, Datensicherheit oder Videoüberwachung.

Typische Funktionen des DSM sind beispielsweise:

  • Konfigurieren der Datenspeicher und Verwalten von RAID-Volumes und Speicherpools,
  • Konfigurieren des Netzwerks und externer Zugriffe,
  • Verwaltung von Benutzern und Gruppen und deren Berechtigungseinstellungen,
  • Einrichten von Dateifreigaben,
  • Überwachen der Systemressourcen,
  • Verwalten von Benachrichtigungen und Sicherheitseinstellungen,
  • Datensynchronisierung zwischen NAS und Cloud oder PC,
  • Konfigurieren und Ausführen von Datensicherungen und Datenwiederherstellungen,
  • Einrichten und Bedienen eines Mailservers,
  • Office-Funktionen wie Notizen, Kalender, Kontakte, Adressbücher, Chatfunktionen,
  • Anzeigen und Streamen von Multimediadateien,
  • Verwalten, Übertragen und Teilen von Musik und Fotos,
  • Verschieben von seltener genutzten Daten (Tiering),
  • Einrichten und Bedienen von verschiedenen Directory- und Identity-Services wie LDAP, RADIUS, OAuth,
  • Einrichten und Ausführen von Schnappschüssen und Replikationsaufgaben,
  • Einrichten und Bedienen von verschiedenen Serverdiensten wie Web-, VPN-, DHCP-, DNS- oder Proxy-Server,
  • Erkennung von Schadsoftware und Schutz vor Malware,
  • Virtualisierung und Container-Betrieb und vieles mehr.

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