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Kann man SDS auch ohne Software Defined Networking und Software Defined Computing betreiben?
Wolfram Weber: Das größte Potenzial bei der Automatisierung und intelligenten Platzierung von Diensten bietet das Zusammenspiel von SDS, SDN und SDC (Rechner-Virtualisierung). Natürlich können diese drei Komponenten auch unabhängig voneinander eingesetzt werden. Auf dem Weg zu einem Software Defined Datacenter sind alle drei Komponenten zusammen mit einem intelligenten Management essentiell. In der Praxis werden diese Komponenten oft projektbezogen eingeführt und integrieren bzw. lösen nach und nach bestehende Infrastrukturen ab.
Welchen Einfluss haben Vmware NSX und Openstack auf SDS?
Wolfram Weber: Als einer der Hauptkontributoren von Openstack-Netzwerkmodulen hat Vmware die Gesamtlösung des Software Defined Datacenter im Fokus. Dazu gehören Netzwerkvirtualisierung und SDS.
Warum sollte ausgerechnet SDS die Evolution von Storage Services sein?
Wolfram Weber: SDS ist eine wichtige Komponente bei der Evolution von Storage Services. Das Positive an einem auf Software basierenden Storage-Konzept ist, dass es offen für Innovationen sowohl auf Hardware- und Softwareebene ist. Ziel ist es, eine optimale Datenpersistenz, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit zu erreichen und die dafür kostengünstigste Variante zu wählen.
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