Praxisbeispiel Backup und Recovery

Expert entscheidet sich beim Datenmanagement für Commvault

| Redakteur: Tina Billo

Die Expert-Gruppe setzt beim Datenmanagement - angefangen vom Backup und der Wiederherstellung von SQL-Datenbanken, virtuellen Maschinen und NAS-Daten über Deduplizierung und Replizierung bis hin zur Erstellung sowie dem Mangement von Snapshots - auf Commvault.
Die Expert-Gruppe setzt beim Datenmanagement - angefangen vom Backup und der Wiederherstellung von SQL-Datenbanken, virtuellen Maschinen und NAS-Daten über Deduplizierung und Replizierung bis hin zur Erstellung sowie dem Mangement von Snapshots - auf Commvault. (Bild: Expert SE)

Das zu bewältigende Datenvolumen nimmt bei der Expert-Gruppe jährlich um gut 20 Prozent zu. Da sich das damit verbundene Handling immer komplexer und aufwändiger gestaltete - so mussten für ein Voll-Backup beispielsweise 30 Stunden eingeplant werden - wechselte die Verbundgruppe auf die Datenmanagement-Plattform von Commvault.

Die Expert SE mit Hauptsitz in Langenhagen ist eine Handelsverbundgruppe für Consumer Electronics, Informationstechnologie, Telekommunikation, Entertainment und Elektrohausgeräte. In der über 50-jährigen Unternehmensgeschichte erarbeitete sich die Verbundgruppe, in der aktuell 194 Expert-Gesellschafter und -Mitglieder mit insgesamt 432 Standorten im gesamten Bundesgebiet zusammengeschlossen sind, eine starke Marktposition. So ist diese inzwischen der zweitgrößte Elektronikfachhändler in Deutschland und verzeichnet über dem Branchendurchschnitt liegende Ergebnisse. Im Geschäftsjahr 2016/2017 belief sich der Innenumsatz zu Industrieabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer auf 2,12 Milliarden Euro - das entspricht einem Plus in Höhe von 1,9 Prozent.

Als technikaffine Unternehmung genießt selbstverständlich auch die eigene Ausstattung bei Expert einen hohen Stellenwert. Infolge des ansteigenden Datenvolumens stellte die Gruppe daher die bestehende Datenmanagement-Lösung auf den Prüfstand. Diese wies einige Schwachpunkte auf - unter anderem spielte sie nicht zufriedenstellend mit der bestehenden Netapp-Umgebung zusammen.

Ausgangssituation

Expert betreibt einen Metro-Cluster mit Speichertechnologie von NetApp inklusive 225 virtuellen Maschinen von VMware und zwei SQL-Datenbankservern. An beiden Standorten des Metro-Clusters liegen die Daten redundant vor, sodass eine maximale Ausfallsicherheit gewährleistet ist.

Die IT-Abteilung ist unter anderem interner Dienstleister. Zu den zentralen Aufgaben zählt, den 25 hauseigenen Entwicklern eine für ihre Arbeit erforderliche leistungsstarke und effiziente Umgebung bereitzustellen. Hierzu gehört auch die Sicherung und Wiederherstellung von Daten.

Daten schneller sichern

Um den Umgang mit den Daten flexibler, einfacher und schneller zu gestalten, suchten die IT-Verantwortlichen nach einer neuen, leistungsfähigen Datenmanagementlösung, dank der vor allem Sicherungen schneller vonstatten gehen sollten.

"Die Durchführung eines kompletten Backups dauerte bei uns früher etwa 30 Stunden", erinnert sich Oliver Rebock, Abteilungsleiter IT-Betrieb bei Expert. "Daher lag die Meßlatte für die in dem Ausfallverfahren berücksichtigten Lösungen hoch. Diese sollten eine umfassende 360-Grad-Ansicht der Daten bieten zudem so ausgelegt sein, dass sich diese schneller und effizienter sichern ließen." Eine hochverfügbare und ausfallsichere Datenhaltung sowie Skalierbarkeit, sodass eine Anpassung an veränderte Parameter zu jedem Zeitpunkt problemlos vorgenommen werden kann, spielten des Weiteren eine Rolle.

Abkehr von Bandsicherungen

Die größte Schwäche des Vorgänger-Systems bestand darin, dass es die verschiedenen Hard- und Softwarekomponenten nicht einheitlich abbilden und integrieren konnte. Überdies benötigten die Administratoren fundierte Kenntnisse über die verschiedenen Produkte und Hersteller des vorherigen Systems. Dies band Ressourcen, die dadurch anderweitig fehlten.

Demgegenüber sollte sich die neue Lösung nahtlos in die bestehende Umgebung einbinden lassen und die Basis für eine durchgängige sowie einfache Verwaltung der heterogen aufgebauten IT-Infrastruktur schaffen. Dementsprechend legten die Verantwortlichen großen Wert auf eine einheitliche, transparente Benutzeroberfläche. "Außerdem wollten wir uns von den aufwändigen, zeitfressenden und damit teuren Backup-to-Tape-Prozessen verabschieden. Ziel war, nicht länger über Sicherungen nachdenken zu müssen, es sollte einfach alles funktionieren", ergänzt Rebock.

Sichere und skalierbare Plattform

Das IT-Management von Expert entschied sich letztlich für die Implementierung der Datenmanagement-Plattform von Commvault. "Ausschlaggebend für unsere Wahl war, dass Commvault eine sichere, schnelle, performante, hochskalierbare und einfach zu verwaltende Plattform mit einer einheitlichen Benutzeroberfläche bietet. Zudem lässt sich die Lösung hervorragend mit den NetApp Storage-Systemen kombinieren", konstatiert Rebock.

Die Commvault-Plattform verwaltet die Kernkomponenten der IT-Landschaft, nämlich die mehr als 200 innerhalb des NetApp Metro-Clusters gespeicherten virtuellen Maschinen, die SQL-Datenbanken sowie die NAS-Daten. Snapshots lassen sich schnell und einfach erstellen und redundante Datensätze deduplizieren.

Als besonderen Pluspunkt erachten die IT-Verantwortlichen jedoch, dass durch die Umstellung die Backup- und Recovery-Prozesse optimiert werden konnten. Indem die Voll- durch eine Replikationssicherung ersetzt wurde, ließ sich beispielsweise die Backup-Zeit von 30 auf nur wenige Stunden herunterschrauben - da nur geänderte Daten übertragen werden müssen, teilweise sogar auf Minuten.

Selbsterklärende Plattform

Bei der Commvault-Plattform gestalten sich die Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse derart einfach und selbsterklärend, dass Administratoren über keine tiefgreifende Kenntnisse der Gesamt-Infrastruktur verfügen müssen. Ebenso lässt sich auf zeitaufwändige Schulungen des IT-Teams verzichten.

"Wir arbeiten mit der Datensicherung so, wie andere mit Office-Anwendungen - daher muss sie einfach und selbsterklärend sein. Sollten wider Erwarten doch einmal Probleme auftreten, löst der Support diese schnell und zuverlässig“, erklärt Rebock.

Konzentration auf strategische Aufgaben

Dies entlastet die Mitarbeiter in der IT-Abteilung. Sie können sich nun auf wichtige strategische Aufgaben wie die Entwicklung und Integration neuer Anwendungen konzentrieren und so auch zu einer höheren Produktivität in den Fachabteilungen beitragen.

"Dank Commvault konnten wir unsere Datenmanagementprozesse so vereinfachen und automatisieren, dass sie praktisch nebenbei ablaufen. Damit haben wir eine flexible IT-Umgebung geschaffen, die mit dem Wachstum der Verbundgruppe Schritt halten kann und mit der sich künftige Herausforderungen meistern lassen", resümiert Rebock abschließend.

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