Das Iomega StorCenter ix12 im Praxistest, Teil 2

Fehlertoleranz, Lastoptimierung und iSCSI-Targets

07.03.2011 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Nico Litzel

Die Testumgebung für den CIFS-Leistungstest bestand aus dem StorCenter ix12, einer Verwaltungskonsole, einem Gigabit-Switch und drei Windows-7-Clients. Die vier Netzwerkinterfaces wurden im Modus „Adaptive Load Balancing“ gekoppelt.
Die Testumgebung für den CIFS-Leistungstest bestand aus dem StorCenter ix12, einer Verwaltungskonsole, einem Gigabit-Switch und drei Windows-7-Clients. Die vier Netzwerkinterfaces wurden im Modus „Adaptive Load Balancing“ gekoppelt.

Im zweiten Teil des großen Praxistests betrachten wir die Einstellungen zur Lastverteilung und Fehlertoleranz, werfen einen Blick auf Durchsatzrate und erklären, wie sich das StorCenter ix12 über iSCSI anbinden lässt.

Iomega hat das StorCenter ix12 mit vier Netzwerkinterfaces ausgestattet. Diese lassen sich im Rahmen des NIC-Teaming wahlfrei gruppieren. Dabei werden mehrere unterschiedliche Methoden zur Ausfallsicherung und Lastverteilung unterstützt. Das Modell der „Ausfallsicherung“ sorgt für die Fehlertoleranz. Fällt ein Switch, ein Kabel oder etwa eine Netzwerkkarte aus, so sorgt das System automatisch für eine Umschaltung auf eine noch intakte Verbindung. Dieses Verfahren ändert allerdings nichts an der Bandbreite für eine Verbindung, wenngleich natürlich über eine defekte Verbindung keine Kommunikation mehr stattfinden kann. Vorteilhaft bei dem Verfahren ist, dass es mit jedem Switch funktioniert. Die Konfiguration erfolgt alleine am Speichersystem.

Die zweite Variante, die das StorCenter unterstützt, wird als „Adaptive Load Balancing“ bezeichnet. Dieser Modus sorgt für Lastausgleich beim Senden oder Empfang von Daten. Eingeschlossen ist ferner die Fehlertoleranz wie im ersten Modell. Auch dieses Verfahren verlangt keine besonderen Switches oder Konfigurationseingriffe. Adaptive Load Balancing kann in Verbindung mit einem beliebigen Switch verwendet werden.

Die Verbindung durch „Link Aggregation” ist die dritte Anschlussmöglichkeit des StorCenters. Es unterstützt Fehlertoleranz und Lastoptimierung und arbeitet nach dem Standard 802.3ad. Hierbei werden die Netzwerkanschlüsse über das „Link Aggregation Control Protocol“ dynamisch verknüpft oder mehrere Anschlüsse zu einer Verbindung zusammengeführt. Bei diesem Verfahren wird die gesamte Bandbreite erhöht und auch gegen Ausfall gesichert. Gegenüber dem „Adaptive Load Balancing“ umfasst „Link Aggregation“ etwas mehr Komfort, es benötigt dafür aber die Unterstützung des Switches. Diese muss nach dem Standard 802.3ad operieren und entsprechend konfiguriert werden.

Weiter mit: Adaptive Load Balancing sorgt für Durchsatz

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