PCIe-SSDs im M.2-Format

Gigabyte startet mit weiteren SSDs durch

| Redakteur: Tina Billo

Gigabyte Technology will im SSD-Markt weiter Fuss fassen. Die jetzt vorgestellte M.2 PCIe SSD ist der nächste Schritt.
Gigabyte Technology will im SSD-Markt weiter Fuss fassen. Die jetzt vorgestellte M.2 PCIe SSD ist der nächste Schritt. (Bild: Gigabyte Technology)

Gerade ein halbes Jahr ist vergangen seit der für Mainboards und Grafikkarten bekannte Hersteller Gigabyte Technology mit der UD Pro-Serie - 2,5-Zoll-Speichermedien mit SATA-Anschluss - in den SSD-Markt eingestiegen ist. Jetzt unterfüttert der Anbieter sein Angebot an Solid State Drives mit einer weiteren Produktfamilie, die er unter dem schlichten Namen Gigabyte M.2 PCIe SSD vermarktet.

Die jetzt angekündigten Flash-Speicher kommen im M.2 2280-Formfaktor, damit einer Breite von 22 sowie einer Länge von 80 Millimetern, und lassen sich über zwei PCi-3.0-Lanes an Systeme anbinden. Kommuniziert wird über das NVMe-Protokoll in der Version 1.3.

Derzeit sind Module mit 128 GB und 256 GB Kapazität auf der Seite des Herstellers gelistet, eine weitere Variante mit 512 GB Speicherplatz soll in Kürze folgen.

Leistungswerte

Das 128-GB-Modell soll Daten mit sequentiell 1.100 MB/s lesen und 500 MB/s schreiben können, die erzielbare Leistung bei zufälligen 4K-Zugriffen bei maximal 90.000 IOPS im Schreib- und 100.000 IOPS im Lesemodus liegen.

Die 256-GB-SSD ist bei der sequentiellen Schreib- und Lesegeschwindigkeit gemäß Datenblatt etwas schneller, hier gibt Gigabyte 1.200 MBit/s und 800 MBit/s an. Im Random-Write- beziehungsweise -Read-Modus soll sie bis zu 80.000 IOPS schreibend und 150.000 IOPS lesend erreichen.

HMB-Technik anstelle von DRAM

Bei der M.2 PCIe SSD ist ein Phison PS5008-E8-Controller und abhängig vom Modell 3D-NAND-Flash-Speicher mit drei Bits pro Zelle (TLC) von Micron oder Toshiba verbaut.

Anstelle eines eigenen DRAM-Caches setzt Gigabyte bei den Speichermedien auf die Host-Memory-Buffer- (HMB) Technik. Diese ermöglicht, den Arbeitsspeicher des Systems als Schreibpuffer zu nutzen. Voraussetzung hierfür ist Windows 10.

Verfügbarkeit und Preise

Gigabyte liefert die M.2 PCIe SSD laut eigenen Angaben bereits aus. US-amerikanischen Quellen zufolge soll das 128-GB-Modell für etwa 50 US-Dollar und die 256-GB-Variante für rund 70 US-Dollar in den Handel kommen. Zu der kapazitätsstärksten Lösung liegen noch keine näheren Angaben vor.

Auf alle Produkte gewährt das Unternehmen drei Jahre Garantie, die jedoch erlischt, sobald eine Schreibmenge von 100 Terabyte (128 GB) oder 200 Terabyte (256 GB) erreicht ist.

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45523107 / Halbleiterspeicher)