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Speichertipp: Einfache Dateisynchronisation und Backup-Verwaltung Grsync: die grafische Lösung für rsync

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Grsync ist eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche für das Kommandozeilen-Tool rsync, das zur Synchronisierung von Dateien und Verzeichnissen sowie zur Erstellung von Backups verwendet wird. Es basiert auf den GTK-Bibliotheken und ist unter der GPL-Lizenz als Open-Source-Software verfügbar. Grsync erfordert keine Gnome-Bibliotheken und kann problemlos unter verschiedenen Desktop-Umgebungen wie Gnome, KDE oder Unity ausgeführt werden.

Grsync synchronisiert Dateien und Verzeichnisse und ermöglicht zudem die vorherige Simulation einer Synchronisation.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Grsync synchronisiert Dateien und Verzeichnisse und ermöglicht zudem die vorherige Simulation einer Synchronisation.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Grsync ermöglicht die Synchronisation sowohl lokaler als auch entfernter Verzeichnisse. Obwohl das Tool keine direkte Durchsuchung entfernter Ordner bietet, eignet es sich ideal für zahlreiche Anwendungsfälle, darunter die Synchronisation einer Sammlung von Dateien mit externen Speichermedien, das Sichern persönlicher Dateien auf Netzlaufwerken oder das Spiegeln von Partitionen.

Das Tool bietet eine Vielzahl an Funktionen. Die am häufigsten verwendeten rsync-Optionen sind über die Oberfläche auswählbar, zusätzliche Optionen lassen sich mit Befehlszeilen-Parametern angeben. Nutzer können mehrere Synchronisationsprofile unter benutzerdefinierten Namen speichern und verwalten. Zudem erlaubt Grsync die gleichzeitige Ausführung mehrerer Synchronisationssitzungen.

Synchronisierungen simulieren

Eine weitere nützliche Funktion ist die Simulationsmöglichkeit, mit der Nutzer eine Synchronisation vorab testen können, um unerwünschte Änderungen zu vermeiden. Während der Synchronisation zeigt das Tool Fortschrittsbalken an und hebt Fehler in einem separaten Fenster hervor, um eine effiziente Fehlerbehebung zu ermöglichen. Die rsync-Ausgabe lässt sich in einem eigenen Fenster darstellen und kann in einer Datei gespeichert werden, wobei eine automatische Protokollrotation empfohlen ist.

Mit Grsync können Admins und Anwender rsync mit einer grafischen Oberfläche nutzen.(Bild:  Joos – OPByte)
Mit Grsync können Admins und Anwender rsync mit einer grafischen Oberfläche nutzen.
(Bild: Joos – OPByte)

Grsync bietet zusätzliche Funktionen wie das Einfügen benutzerdefinierter Befehle vor und nach der Ausführung von rsync, die Unterstützung für Superuser-Rechte bei bestimmten Sitzungen sowie die Möglichkeit, Sitzungen zu importieren und zu exportieren. Dadurch können Nutzer Einstellungen sichern und mit anderen teilen.

Die Konfiguration von Grsync erfolgt über eine leicht verständliche .ini-Datei, die zur Sicherung aller Sitzungen und Einstellungen einfach kopiert werden kann. Das Tool läuft auf zahlreichen Plattformen, darunter Ubuntu und FreeBSD, sowie Windows und macOS. Fertige Installationspakete sind in den Paketmanagern vieler Linux-Distributionen verfügbar; Grsync kann aber auch aus dem Quellcode kompiliert werden. Voraussetzung für die Nutzung ist die Installation von rsync auf dem System.

Grsync: Online-Backup-Lösungen

Die Speicherung Ihrer rsync-Backups mit Grsync auf einem entfernten Online-Server kann eine sehr sichere und zuverlässige, aber auch praktische Möglichkeit sein, Daten zu sichern. So lassen sich mehrere Computer synchronisieren und wichtige Informationen im Falle von Hardware- oder Software-Fehlern sicher aufbewahren. Disaster-Recovery-Konfigurationen mit rsync sind aufgrund der Nutzung eines Standardprotokolls und der einfachen Handhabung weit verbreitet. Wenn Anwender Grsync verwenden, sollten sie erwägen, ihre Backups auf einem Remote-Server zu erstellen, der von einem Online-Speicherdienst bereitgestellt wird.

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