Speziell für Industrieanwendungen

Hyperstone kündigt stromsparenden SSD-Controller an

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Hyperstone hat die X1-SSD-Controller vorgestellt.
Hyperstone hat die X1-SSD-Controller vorgestellt. (Bild: Screenshot / Hyperstone)

Mit dem X1 startet Hyperstone die Serienproduktion eines stromsparenden SSD-Controllers für den Einsatz in Industrieanwendungen. Neben der Energieersparnis steht vor allem hohe Zuverlässigkeit im Fokus.

Hyperstone hat den X1-Controller nach eigenen Angaben intensiv in Sudden-Power-Fail-Szenarien getestet und damit überzeugende FIT-Raten („Failure in Time“) erzielt. Der Flash-Controller für Industrieanwendungen verfügt über hyMap-Firmware und hyReliability-Features und bietet volle SATA-Compliance.

Bei hyReliability handelt es sich um eine Flash-Management-Lösung, die speziell auf die hohen Ansprüche von Industrieumgebungen zugeschnitten ist. Sie umfasst unter anderem Funktionen wie Wear-Leveling, Read-Disturb-Management und Data-Refresh. Zudem sorgt hyReliability für ein belastbares Verhalten bei Stromausfällen.

Robuster Speichercontroller

Der X1 eignet sich als Set mit Firmware und Referenzdesigns vor allem für Industrie- und Embedded-Märkte, die energieeffiziente und zuverlässige Datenspeicher benötigen. Er verfügt über einen proprietären 32-Bit-Dual-Core-Prozessor mit umfangreichen Sicherheitsfunktionen. Zudem sind Hyperstones eXtended-Endurance-Funktion (FlashXE), SRAM ECC sowie End-to-End-Datapath-Protection an Bord. Ein niedriger Stromverbrauch, ein fortschrittlicher Strahlenschutz und die Unterstützung eines breiten Temperaturbereichs sind weitere Merkmale des Controllers.

Auch um die Wartung hat sich der Hersteller Gedanken gemacht: „Selbst die zuverlässigsten Komponenten müssen, wenn sie 24 Stunden, 365 Tage und zehn Jahre lang in Betrieb sind, gewartet werden“, verdeutlicht Hyperstone-Produktmanager Sandro-Diego Wölfle. „Wir bieten umfassende Tools und Daten zum Health-Monitoring, die weit über den Umfang der S.M.A.R.T.-Daten hinausgehen. Damit kann schon vor Einsatz des Speichers dessen Lebensdauer, unter Betrachtung der Umstände, abgeschätzt werden. Während des Betriebs können die Einflüsse von Veränderungen direkt beobachtet werden, so dass eine vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) immer möglich ist“, verdeutlicht er.

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