In der aktuellen digitalen Landschaft verändern KI, Quanten-Computing, IoT und weitere neue Technologien rasant den Wert von Daten und deren Auswirkungen auf Geschäftskontinuität und Rendite, denn diese Technologien erzeugen große Volumina an Daten, die verwaltet, gespeichert und geschützt werden müssen.
„Die Implementierung unveränderlicher Backup-Speicherlösungen und die Durchführung von Tests für die Notfallwiederherstellung von Daten sind von entscheidender Bedeutung“ – Florian Kopp von Object First.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Dies bedeutet, dass Unternehmen eine solide Datenverwaltung und -verarbeitung priorisieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, da die Sicherheit dieser Daten entscheidend ist, um betriebliche und logistische Ausfallzeiten zu minimieren. In seinem Report „2025 The State of BCDR“ betont Datto beispielsweise, dass Unternehmen dringend ihre Strategien zur Sicherstellung von Geschäftskontinuität und Datenwiederherstellung im Notfall überdenken und ihre Datenschutzstrategien zukunftssicher gestalten sollten, denn Unternehmen, die mit Ausfallzeiten oder Geschäftsunterbrechungen konfrontiert sind, riskieren finanzielle und Reputationsschäden, sowie das Vertrauen ihrer Partner, Aktionäre und Kunden zu verlieren.
Eine der größten Herausforderungen ist dabei die tatsächliche Implementierung eines zuverlässigen Plans zur Geschäftskontinuität. Die Lösung: Maßnahmen zur Datenwiederherstellung im Notfall, darunter unveränderliche Backup-Speicherlösungen, und regelmäßige Tests der implementierten Maßnahmen.
Strategische Investitionen in Speicherlösungen für die Zukunftssicherheit
Für eine optimale Datenwiederherstellung im Notfall und damit die Sicherstellung von Geschäftskontinuität sind zwei wesentliche Komponenten erforderlich: unveränderliche Backup-Speicherlösungen und regelmäßige Tests dieser, um die tatsächliche Wirksamkeit der implementierten Maßnahmen zu überprüfen. Die Kombination dieser beiden Komponenten stellt sicher, dass ein solider Notfallwiederherstellungsplan für Daten existiert, der nicht nur für ein höheres Maß an Sicherheit sorgt und Ausfallzeiten wie auch Kosten für die Datenwiederherstellung minimiert, sondern auch das Vertrauen der Kunden und die Compliance gegenüber verschiedenen gesetzlichen Vorgaben verbessert und den Stakeholdern im Unternehmen ein Gefühl der Sicherheit verschafft.
Da Cyberangriffe in 93 Prozent aller Fälle auf Backup-Daten abzielen, sind unveränderliche Backup-Speicherlösungen ein Muss für jeden soliden Plan zur Sicherstellung von Geschäftskontinuität. Unveränderliche Backup-Speicherlösungen erstellen manipulationssichere Kopien von Daten und schützen diese vor Cyberbedrohungen, versehentlichem Löschen und Beschädigung. Kritische Daten können so schnell wiederhergestellt werden, sodass Unternehmen schnell auf Vorfälle und Angriffe reagieren können.
Zusätzlich zu unveränderlichen Backup-Speicherlösungen muss jedoch auch die tatsächliche Reaktion auf Vorfälle kontinuierlich getestet und iteriert werden, um der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslage und den Anforderungen des Unternehmens gerecht zu werden. Ein Test dieses Prozesses überprüft die Durchführbarkeit der einzelnen dafür notwendigen Schritte, die Zuverlässigkeit der Backup-Systeme und sollte – im Falle von höherer Gewalt oder einer drohenden Lösegeldzahlung an die Angreifer – auch die Datenwiederherstellung an einem sekundären Standort umfassen.
Die entscheidende Bewährungsprobe für einen Plan zur Reaktion auf einen Vorfall ist dabei simpel: Können die Daten je nach Vorfall schnell und einfach wiederhergestellt werden? Viele Unternehmen haben dennoch Schwierigkeiten, die entsprechenden Technologien und Prozesse zu implementieren. Warum?
Herausforderungen beim Implementieren unveränderlicher Backup-Speicherlösungen
Mehrere Faktoren können dazu beitragen, dass Unternehmen keine unveränderlichen Backup-Speicherlösungen nutzen, von begrenzten Budgets über Compliance- und Regulationsbedenken bis hin zu falschen Versprechen von Anbietern. In der aktuellen, volatilen Marktsituation sind Unternehmen beispielsweise unter Umständen nicht in der Lage, ausreichende finanzielle Mittel für Speicher- und Datenwiederherstellungstechnologie zu allokieren, und räumen unveränderlichen Backup-Speicherlösungen deshalb keine Priorität ein – obwohl diese ein Unternehmen jedoch im Falle eines Angriffs oder Datenverlustes und einer darauffolgenden Geschäftsunterbrechung vor enormen finanziellen Verlusten schützen können.
Die Compliance- und Regulationssituation ist ebenfalls komplex, und die Einhaltung der entsprechenden Vorgaben stellt eine Priorität für zahlreiche Führungskräfte dar. Aus Bedenken, bestimmte Anforderungen mit ihnen nicht zu erfüllen, verzichten viele Unternehmen deshalb auf fortschrittliche Speicherlösungen. Gerade unveränderliche Backup-Speicherlösungen sollten jedoch üblicherweise auf den aktuellen Zero-Trust- und Datensicherheitsprinzipien basieren. Dies bedeutet, dass sie davon ausgehen, dass alle Personen, Endgeräte und Dienste, die versuchen, auf Unternehmensressourcen zuzugreifen, kompromittiert und nicht vertrauenswürdig sind, was aktuellen Vorgaben wie der europäischen NIS-2-Richtlinie entspricht.
Stand: 08.12.2025
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Nicht zuletzt kann es für IT-Verantwortliche in Unternehmen eine Herausforderung darstellen, die ideale Lösung für ihr spezifisches Ökosystem zu finden, da viele Anbieter zwar behaupten, unveränderliche Backup-Speicherlösungen anzubieten, obwohl verschiedene wichtige, dafür notwendige Funktionen nicht gegeben sind. Als Faustregel gilt: Wenn „unveränderliche“ Daten von einem Backup- oder Speicheradministrator, dem Anbieter selbst oder einem Angreifer mit den entsprechenden Berechtigungen überschrieben werden können, handelt ist sich nicht um eine wirklich unveränderliche Backup-Speicherlösung.
Tatsächlich unveränderliche Backup-Speicherlösungen zeichnen sich durch mehrere Merkmale aus: Ein S3-Objektspeicher oder ein vollständig dokumentierter, offener Standard mit nativer Unveränderlichkeit, der unabhängige Penetrationstests ermöglicht, ist unerlässlich. Backup-Daten müssen ab dem Moment, in dem sie erstellt werden, unveränderlich sein und dürfen nicht von einem internen oder externen Administrator verändert, gelöscht oder zurückgesetzt werden können. Backup-Software und Backup-Speicher müssen zudem physisch voneinander getrennt sein, um zu verhindern, dass kompromittierte Anmeldedaten genutzt werden können, um Backup-Daten zu ändern oder zu löschen, und um einen verbesserten Schutz vor Naturkatastrophen oder höherer Gewalt zu gewährleisten. Außerdem sollte eine dedizierte Hardware-Anwendung zum Einsatz kommen, um unveränderlichen Speicher von virtuellen Angriffsflächen zu isolieren und potenzielle Risiken während der Einrichtung, Aktualisierung und Wartung zu minimieren.
Mit unveränderlichen Backup-Speicherlösungen Tests für die Notfallwiederherstellung von Daten meistern
CIOs legen in der Regel mehr Wert auf Prävention und Schutz als auf Wiederherstellung. Oftmals ist dies auf einen Mangel an qualifiziertem Personal und damit begrenzte Ressourcen zurückzuführen. Viele IT-Sicherheitsteams in Unternehmen sind mit dem alltäglichen Volumen an Benachrichtigungen und Alarmmeldungen bereits überlastet und haben möglicherweise schlicht nicht die Zeit, um Tests für die Notfallwiederherstellung von Daten durchzuführen und gleichzeitig ihre restlichen Aufgaben abzuarbeiten. Tatsächlich können solche Tests jedoch auf lange Sicht Zeit und Ressourcen einsparen, wenn die Zeit für eine erfolgreiche Reaktion auf einen Vorfall durch sie effektiv verkürzt wird. Manche CIOs sind sich zudem möglicherweise nicht komplett darüber im Klaren, welche Vorteile unveränderliche Backup-Speicherlösungen und Tests für die Notfallwiederherstellung von Daten bieten können. Oder sie unterschätzen die – unter Umständen signifikanten – Risiken, die mit einem Verzicht auf diese Maßnahmen einhergehen.
In Zeiten, in denen Datenvolumina immer wertvoller und umfangreicher werden, müssen Unternehmen die Sicherheit und Wiederherstellung ihrer Daten priorisieren. Durch regelmäßige Tests ihrer Wiederherstellungslösungen und -prozesse können Unternehmen potenzielle Geschäftsunterbrechungen vermeiden und Ausfallzeiten minimieren. Die Implementierung unveränderlicher Backup-Speicherlösungen und die Durchführung von Tests für die Notfallwiederherstellung von Daten, um die Zuverlässigkeit der entsprechenden Lösungen zu überprüfen, sind dabei von entscheidender Bedeutung.
* Der Autor: Florian Kopp, Director Sales – Central EMEA bei Object First
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