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HPE MSA 1060, MSA 2060 und MSA 2062 KMU-Storage von HPE kommt in der sechsten Generation

| Autor: Klaus Länger

HPE überarbeitet das Einstiegsspeichersystem HPE Modular Smart Array (MSA). Die inzwischen sechste Generation bringt bis zu 50 Prozent mehr Leistung, automatisches Tiering, eine einfachere Bedienung und die Integration mit HPE Cloud Volumes Backup.

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Die inzwischen sechste Generation des Einstiegsspeichersystems von HPE wartet nun mit automatischem Daten-Tiering und einer verbesserten RAID-Technologie auf. Die Serie besteht aus den Modellen MSA 1060, MSA 2060 und MSA 2062.
Die inzwischen sechste Generation des Einstiegsspeichersystems von HPE wartet nun mit automatischem Daten-Tiering und einer verbesserten RAID-Technologie auf. Die Serie besteht aus den Modellen MSA 1060, MSA 2060 und MSA 2062.
(Bild: HPE)

Mit einem Einstiegspreis von etwa 8.000 Euro ist das HPE Modular Smart Array (MSA) das günstigste SAN-Speichersystem im Programm von HPE. Das für KMU oder kleinere Niederlassungen größerer Unternehmen bestimmte System ist modular aufgebaut und ermöglicht so den Einstieg mit geringerer Kapazität und das Skalieren mit zusätzlichen HDDs oder SSDs.

HPE bietet die mit zwei Controllern ausgestatteten 2U-Systeme als SFF-Variante mit 24 Laufwerksschächten oder als LFF-Variante mit 12 Schächten für 3,5-Zoll-Laufwerke an. Beim Hostcontroller stehen iSCSI, SAS oder Fibre Channel zur Wahl. Das Einstiegsmodell ist das MSA 1060 mit zwei Host-Ports pro Controller und bis zu 92 TB Kapazität, das MSA 2060 verfügt über bis zu vier Host-Ports pro Controller und eine Maximalkapazität von 192 TB. Das MSA 2062 ist ein vorkonfiguriertes Bundle auf Basis des MSA 2060 mit zwei vorinstallieren 1,92-TB-SSDs.

HPE bietet die MSA-Systeme mit iSCSI, SAS oder Fibre Channel als Host-Schnittstelle an. Hier die Fibre-Channel-Variante des MSA 1060.
HPE bietet die MSA-Systeme mit iSCSI, SAS oder Fibre Channel als Host-Schnittstelle an. Hier die Fibre-Channel-Variante des MSA 1060.
(Bild: HPE)

Schnelleres RAID und automatisches Tiering

Ein Controller mit verbesserter Architektur und einem eigenen RAID-Beschleuniger-ASIC ermöglichen laut HPE für die MSA-Systeme der sechsten Generation eine um 50 Prozent höhere Performance. Die Hochleistungs-RAID-Technologie MSA Data Protection Plus (MSA DP+) beschleunigt im Vergleich zu RAID 6 die Wiederherstellung um das 25-Fache. Zudem bieten die Systeme ein automatisches Daten-Tiering beim Einsatz von SSDs. Der Hersteller verspricht hier bis zu 45 Prozent mehr Anwendungsbeschleunigung im Vergleich zu MSA-Gen5-Systemen. Das MSA Health Check Tool, das Telemetriedaten nach bekannten Problemen untersucht und zudem Empfehlungen gibt, wurde verbessert. Die Integration mit HPE Cloud Volumes Backup soll den Kunden nun einen einfachen Weg zu einer Cloud-basierten Datensicherung bieten, ohne dass diese ihre vorhandenen Backup-Workloads anpassen zu müssen. Sicherungen lassen sich lokal oder in der Cloud wiederherstellen. Eine Snapshot-Funktion, Multi-Cloud-Unterstützung und eine 256-Bit-Verschlüsselung sind Teil der Cloud-Backup-Lösung. Die Administration erfolgt dabei über die HPE Recovery Manager Central.

Die MSA-Gen6-Systeme sind ab sofort verfügbar.

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 Klaus Länger

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