Kommentar: Gebrauchte IT-Systeme Konsolidierung mit Highend Leasing-Rückläufern

Autor / Redakteur: Joachim Erb / Rainer Graefen

Einfühlsam wie Hersteller nur sein können, wissen Sie genau, dass das IT-Equipment der Kunden nach Ablauf von drei Jahren sinnvollerweise wegen der steigenden Wartungskosten ausgetauscht werden sollte. Für klug rechnende Anwender könnte der Weiterbetrieb von Leasing-Rückläufern eine Alternative zum Neukauf sein.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten können scharf kalkulierte Investitionen mit Leasing-Rückläufern die Kosteneffizienz, Effektivität und Verfügbarkeit der IT verbessern.

Bei genauerer Betrachtung der Switching Costs oder der Opportunity Costs lässt sich häufig feststellen, dass die Erweiterung bestehender Systeme oder der Einsatz kompletter Systeme unter Verwendung bewährter Hardware/Software aus Leasing-Rückläufern die sinnvollere Alternative darstellt.

Damit werden Budgetmittel für zusätzliche Projekte freigesetzt, die bei einer Gesamtbetrachtung aller Projekte einen wesentlich höheren Nutzen für das Unternehmen darstellen.

Die gemeinsame Betrachtung von Total Cost of Ownership und Switching- sowie Opportunity-Costs liefert also ein genaures Bild der Kostensituation und Effizienzsteigerung bei zukünftigen Investitionen.

Mehr Perfomance und Verfügbarkeit durch Recycling

Die oben erwähnten Aspekte lassen sich durch zahlreiche Kundenbeispiele im Mittelstand belegen. Gerade in den Bereichen Tiered Storage, Business Continuity, Disaster Recovery und Archivierung sind Erfolge durch das „Recycling“ der Highend IT-Systeme mit Leasingrückläufern leicht zu erzielen. Als Konsequenz reduzieren sich die laufenden Betriebskosten, höhere Verfügbarkeit und Performance sind quasi integraler Bestandteil der Gebrauchtsysteme.

Tendenziell werden in Krisenzeiten vorhandene Ressourcen optimal genutzt und Datenwachstum durch Erweiterung vorhandener Systeme kompensiert. Man spricht hier auch von ROA(Return on Assets). Zur Zeit sind Lösungen gefragt, die kurzfristig Erfolg zeigen und Kosten senken.

Einsatzgebiete - Kostenreduktion

Used-Storage bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Das Szenario reicht vom Komplettsystem oder gebrauchte Komponenten/Disk-Module zur Kapazitätserweiterung bestehender Systeme bis hin zur Überbrückung kurzfristiger Kapazitätsengpässe.

So lässt sich zusätzlichen Speicher für eine kurze Dauer (z.B. sechs Monate) auf Mietbasis bereitstellen, um die verzögerte Neusystem-Auslieferung zu überbrücken und dabei die Konsistenz der vorhandenen Infrastruktur zu erhalten.

Aber auch ältere Systeme, wenn Upgrades oder Erweiterungen über den Hersteller nicht mehr verfügbar sind und aus internen Gründen weiterhin produktiv genutzt werden müssen, können mit Gebrauchtsystemen erweitert oder am Leben erhalten werden.

Laut Steffen Miller, Gesellschafte bei Miller Leasingg Miete, können durch Gebrauchtsystemen bis zu 90% gegenüber Neusystemen eingespart werden.

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