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Revisionssichere Langzeitspeicherung von medizinischen Permanentdaten

Krankenhaus Schwarzach speichert Patientendaten auf diskbasierender Archivlösung

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Hohe Anforderungen an das Archivsystem

Die Anforderungen an das neue Archivierungssystem waren sehr hoch. Das System musste in der Lage sein, die medizinischen Daten über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren garantiert unverändert aufzubewahren. Wichtig waren außerdem eine problemlose Skalier- und Erweiterbarkeit der Lösung und eine Eignung als zentraler Speicher für unterschiedliche Applikationen.

Das System sollte darüber hinaus einer jährlichen Zuwachsrate der Datenmenge um zwei Terabyte gewachsen sein – Tendenz steigend - und dennoch akzeptable Zugriffszeiten auf den Langzeitspeicher ermöglichen. Ferner erwartete das Klinikum eine einfache Migration der Daten und die Möglichkeit einer redundanten Datenhaltung. Damit ist eine auf mehrere Orte verteilte Datensicherung gewährleistet und das Krankenhaus sichert seine Daten so auch vor Feuer-, Wasser- und Sturmschäden. Das Speichersystem von Fast LTA erfüllte all diese Anforderungen und zeichnet sich zusätzlich noch durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus.

Schrittweise Installation und Rollout des neuen Systems

Ende 2008 begann die Installation der Festplattenspeicher. Zunächst kam in einem ersten Schritt das System LTA von Fast LTA zum Einsatz. Nach der Migration der Altdaten (sechs Terabyte) von der DVD-Jukebox auf das neue Speichersystem startete dann der Produktivbetrieb.

Aufgrund eines auslaufenden Wartungsvertrages wurde parallel dazu ein neues PACS-System (Picture Archiving and Communications System) von AGFA implementiert. In einem zweiten Schritt erfolgte Mitte dieses Jahres die Migration der Daten auf das Nachfolgesystem der LTAs, auf die hochsicheren und Energie sparenden Silent Cubes von Fast LTA. Im September erfolgte dann die Inbetriebnahme des gesamten Langzeitarchivierungssystems.

Das Krankenhaus hat insgesamt vier der modular aufgebauten Speicherwürfel angeschafft. Für die Installationen war ein Techniker-Team von Fast LTA vor Ort und implementierte innerhalb weniger Stunden die Lösung. „Das Team war optimal vorbereitet, hatte im Vorfeld alle wichtigen Fragen geklärt und alle wussten genau, was sie zu tun hatten. Die Zusammenarbeit zwischen unserem IT-Team und dem von Fast LTA funktionierte bestens und unsere momentan etwa 200 Ärzte und weitere Nutzer mit Zugangsberechtigung haben von der gesamten Umstellung nichts mitbekommen. Da das System so intuitiv benutzbar und wartungsarm ist, war auch keine Schulung nötig. Es hätte nicht besser laufen können“, beschreibt IT-Leiter Mühlthaler die einfache Implementierung.

Die Verwendung der Silent Cubes beschleunigte das Archivierungssystem noch einmal um den Faktor drei. Für die Zukunft sind zudem weitere Performancesteigerungen von Fast LTA angekündigt.

Weiter mit: Altdaten sollen digitalisiert werden

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