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Seagate Lyve Cloud Object Storage Lyve Cloud auch aus deutschem Rechenzentrum

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Der Lyve Cloud Object Storage von Seagate ist 2021 an den Start gegangen. Nun ist der Object-Storage-Dienst auch mit einem deutschen Rechenzentrum verfügbar. Zudem hat der Anbieter den Funktionsumfang etwa um Geo-Replikation erweitert.

Lyve Cloud Object Storage von Seagate ist nun auch in Deutschland verfügbar. Der S3-kompatible Storage-Service wird von einem Rechenzentrum in Frankfurt aus allen Kunden zur Verfügung stehen, die ihre Daten innerhalb der EU speichern wollen.(Bild:  klss777 - stock.adobe.com)
Lyve Cloud Object Storage von Seagate ist nun auch in Deutschland verfügbar. Der S3-kompatible Storage-Service wird von einem Rechenzentrum in Frankfurt aus allen Kunden zur Verfügung stehen, die ihre Daten innerhalb der EU speichern wollen.
(Bild: klss777 - stock.adobe.com)

Seagate stellt nicht nur Speichermedien wie HDDs und SSDs sowie Storage-Systeme her, das Unternehmen bietet mit Lyve Cloud Object Storage auch einen eigenen Dienst für das Speichern großer Datenmengen. Lyve-Cloud-Installationen gibt es derzeit an mehreren Equinix-Standorten in den USA, in Singapur, in Japan und in Großbritannien. Nun ist mit EU-Central-1 ein weiterer Standort in Frankfurt hinzugekommen. Damit erfüllt Seagate den Wunsch vieler Unternehmen nach einem deutschen Standort für die Datenspeicherung. Bestimmt ist der neue Standort für Unternehmen aller EU-Länder und für global tätige Firmen, die ihre Tätigkeiten auf dem europäischen Markt ausweiten wollen.

Seagate sieht Lyve Cloud Object Storage als einen Baustein einer Multi-Cloud-Strategie. Dabei verzichtet der Anbieter laut eigener Aussage auf komplexe Kostenmodelle und Datenzugriffsgebühren. Auch die Gefahr eines Vendor-Lock-in sei nicht gegeben.

„Die meisten deutschen Unternehmen nutzen bereits Multi-Cloud-Lösungen. Eine zentrale Rolle spielen dabei vor allem Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit“, erklärt dazu Vincent Oostlander, Director Seagate Solutions und EMEA Sales bei Seagate. „Bei der Wahl des passenden Cloud-Anbieters stehen zudem oft Sicherheit und Leistung im Fokus. Doch Multi-Cloud-Umgebungen, die heute in Unternehmen für Unternehmenslösungen und KI-Anwendungen genutzt werden, können auch Herausforderungen mit sich bringen, etwa in Bezug auf den Transfer von Daten und Workloads. Zentrale, verfügbare und kostentransparente Cloud-Storage-Ressourcen sind hierfür unerlässlich. Mit Lyve Cloud bieten wir unseren Kunden einen Object-Storage-Dienst, der all diese Aspekte berücksichtigt – und nun auch für unsere deutschen Kunden zur Verfügung steht.“

Als Anwendungsfälle für Lyve Cloud Object Storage nennt Seagate beispielsweise die Nutzung für Backup und Recovery einschließlich der Migration von Bandspeichern, als Active Archive mit WORM und Versionierung, für Edge-to-Cloud-Workloads, als günstiger Speicher für umfangreicher KI-Trainingsdaten oder als skalierbarer Speicher für die Medienindustrie.

Erweiterter Funktionsumfang

Zusätzlich zur geografischen Ausweitung kommt noch ein erweiterter Funktionsumfang, der Nutzern und Partnern mehr Flexibilität bieten soll. So haben Partner durch eine White-Label-Option die Möglichkeit, den Dienst durch die Anpassung der GUI mit eigenen Logos und Farben besser an ihr eigenes Services-Angebot anzupassen. Der Verzicht auf Mindestaufbewahrungsfristen führt zu geringeren Speicherkosten und erleichtert die Verwaltung, da nicht benötige Daten jederzeit nach Bedarf gelöscht werden können. Eine verbesserte Verwaltung der Daten soll auch die Lifecycle Logic ermöglichen. Sie automatisiert Regeln zur Verwaltung der Lebensdauer von Objekten, um etwa nicht mehr benötigte Objektversionen zu löschen oder von einem Hot- in ein Cold-Tier zu verschieben.

Für eine erhöhte Datensicherheit kann nun eine Geo-Replikation-Option gebucht werden. Sie sorgt für eine automatisierte, in Echtzeit ablaufende Replikation der Daten über verschiedene Lyve-Cloud-Standorte hinweg. Eine neue Sicherheitsfunktion mit IP-Quellenkontrolle gibt den Kunden eine bessere Kontrolle darüber, wer auf welche Daten zugreifen kann.

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