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Die Datensicherung von E-Mail-Anwendungen hat viele Facetten,
Teil 2

Marktübersicht Backup-und Archivierungslösungen für E-Mail-Server

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Ipswitch iMail unterstützt Outsourcing

Das kostengünstige iMail von Ipswitch ist vor allem bei kleineren Firmen beliebt, nicht zuletzt, weil es Collaboration- und Sicherheitsfeatures wie Anti-Virus Scans bereits integriert. Das Backup von Mails und Konfigurationsdaten ist zwar kein fester Bestandteil des Programms selbst, allerdings liegen alle relevanten Dateien in einer recht übersichtlichen Dateistruktur, die für jeden Anwender ein eigenes Verzeichnis kreiert.

Eine Backup-Software braucht diese Verzeichnis insofern nur auf Band oder einen anderen Datenträger sichern. Dabei sollte die Registry nicht vergessen werden, in der die Benutzerrechte liegen. Die meisten Backup-Tools beherrschen diese Funktion mittlerweile. Laut Ipswitch sind die Datei-basierten Backups sogar im laufenden Betrieb ohne Risiko eines Datenverlusts möglich.

Die Archivierung behrrscht zwei Wege. Der erste Weg erfordert eine dedizierte Mailadresse, so dass alle Nachrichten auf die Archivlösung eines Drittanbieters kopierbar sind. Das funktioniert bei iMail Premium auch mit allen Instant-Messaging-Konversationen.

Der zweite Weg nutzt das Hosted-Archive-Angebot von Ipswitch. Laut Hersteller erfüllt dieser Service alle relevanten gesetzlichen Vorschriften weltweit. Der Speicherplatz ist unlimitiert, eine Suchfunktion erlaubt das Filtern nach beliebigen Kriterien. Ob sich ein E-Mail Archiv außerhalb Deutschlands und außerhalb der Kontrolle des Unternehmens mit den Bestimmungen nach GDPdU vereinbaren lässt, ist allerdings ungeklärt.

Bei Microsoft Exchange hat man die Qual der Wahl

Mit Microsoft Exchange kann sich der Administrator sicher sein: es gibt jede denkbare und undenkbare Lösung, egal für welche Anforderung. Und so sind zahlreiche Wege gangbar, um den Exchange Server und seinen Inhalt zu schützen. Eine relativ abstrakte aber vollständig Auflistung ist hier zu finden.

Exchange selbst kann auf dem lokalen Server oder in einem Cluster eine Schattenkopie seiner Datenbanken anlegen. Über die Recovery Storage Group kann man stets bis zu fünf Datenbanken einer Storage Group vorhalten. Darüber hinaus lässt sich eine Datenbank mit Microsoft Data Protection Manager (DPM) oder mit einem der bereits angesprochenen Backup-Programme von Drittanbietern sichern.

Eigene Archivfunktionen innerhalb von Exchange bietet Microsoft ebenso wenig an, wie die Mitbewerber. Auch hier verweist der Hersteller auf eine Vielzahl von Fremdanbietern. Der Kunde hat die volle Auswahl unter ein paar Dutzend Anbietern wie GFI mit dem Mailachiver, Mailstore mit dem Mailstore Server, Cetus-IT mit der EMA E-Mail Achive Appliance und anderen mehr.

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